Fronleichnam 2013

Evangelium (Lk 9, 11b-17): [In jener Zeit] redete Jesus zum Volk vom Reich Gottes und heilte alle, die seine Hilfe brauchten. Als der Tag zur Neige ging, kamen die Zwölf zu ihm und sagten: Schick die Menschen weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort. Er antwortete: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für all diese Leute Essen kaufen. Es waren etwa fünftausend Männer. Er erwiderte seinen Jüngern: Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen zu ungefähr fünfzig zusammensetzen. Die Jünger taten, was er ihnen sagte, und veranlassten, dass sich alle setzten. Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Und alle aßen und wurden satt. Als man die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelte, waren es zwölf Körbe voll.

Liturgische Texte des Tages



Vielen Dank für die schönen Aufnahmen an Annette Fey!


Pfarrbrief 06/2013

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Werden die Dokumente nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 40 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (weniger als 5 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Sumatra Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 06/2013

Liebe Pfarrgemeinde!

Mit dem Monat Juni sind wir wieder in den ‚Jahreskreis‘ oder auch in die ‚grüne Zeit‘ eingetreten. Wir könnten sagen, nach den Feiertagen ‚hat uns der Alltag wieder‘. Ja – wir sind auf dem Weg, auf dem Weg zu Gott, vielleicht auf einem neuen Weg, der uns in der vergangenen österlichen Zeit ‚neu aufgegangen ist‘. Ein Weg wird zum Weg, wenn ihn Menschen gehen. Ein unbegangener Weg verwuchert, wächst zu, gerät in Vergessenheit. Zum Weg wird er erst, wenn viele Menschen häufig von einem Ort zum anderen gehen. Ein Einzelner mag Fußstapfen hinterlassen, aber keinen Weg.

Und zugleich: Jeder Weg hat ein Ziel – jeder Weg führt irgendwo hin. Ich misstraue zunehmend der Aussage: Der Weg ist das Ziel. Der Weg mag wichtig sein – aber es ist eben nicht egal, wohin ich gehe, woraufhin ich meine Schritte ausrichte. Das Ziel ist nicht das Unterwegssein an sich. Das Unterwegssein ist notwendig, um das Ziel zu erreichen. Das Unterwegssein darf aber nicht wichtiger als das Ziel werden.

Deswegen machen wir uns nun gemeinsam auf den Weg in den Alltag, um ihm – Jesus Christus – immer näher zu kommen. Lasst uns gemeinsam den neuen Aufbruch in den Alltag wagen, denn ER ist das Ziel!

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Aufnahme der neuen MessdienerInnen 2013: Sein wie Weihrauch…

Lesung (Offb 8,1-4): [Ich, Johannes, sah:] ein anderer Engel kam und trat mit einer goldenen Räucherpfanne an den Altar; ihm wurde viel Weihrauch gegeben, den er auf dem goldenen Altar vor dem Thron verbrennen sollte, um so die Gebete aller Heiligen vor Gott zu bringen.2 4 Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor.

Evangelium (Mt 2,9-11): [Und die Sterndeuter machten] sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Liturgische Texte des Tages



Vielen Dank für die schönen Aufnahmen an Annette Fey!