Pfarrbrief 07/2013

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Anschreiben 07/2013

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat Juli bringt für die Kinder und Jugendlichen die Schulferien und manchem von uns ein paar schöne Tage des Urlaubes oder des Verweilens zu Hause.

Geht es doch darum, das Schöne genießen zu können, das jetzt gerade in meinem Leben ist. Wirklich Urlaub machen zu können, nicht nur den gewohnten Alltag unter etwas angenehmeren Bedingungen fortzusetzen, das ist wohl eine Kunst ganz eigener Art. Eigentlich bedeutet es, sich auf das Fremde und Neue so einlassen zu können, dass aus dieser Begegnung heraus ich mich verändern kann und sich damit auch mein Alltag verändert. Das aber geht nur, wenn ich diese Urlaubstage mit ganzem Herzen und leidenschaftlich erlebe.

Wenn Urlaub machen die Kunst ist, das Neue im Fremden zu suchen, so kann auch das Daheimbleiben in diesen Tagen die Kunst sein, das Neue im Vertrauten zu entdecken. Aus dem gewohnten Alltagstrott heraus kommen und dabei in der bekannten Umgebung zu bleiben – auch diese Begegnung kann mich und meinen Alltag verändern.

Die Zeit und Kraft, die ich sonst dazu brauche, um meinen Alltag zu organisieren, habe ich auf einmal für mich, meinen Partner, die Familie, Freunde – und auch für die Landschaft, in der ich wohne.

So wünsche ich uns allen, in diesen Tagen Zeit zum Verweilen zu haben: Zeit für Gespräche, Zeit zum Aufräumen und Sortieren, zum Lesen, Nachspüren und neu entdecken. Das wird helfen mit neuen Kräften das Neue, das vor uns Liegende anzugehen.

Ich wünsche ihnen diese Zeit, damit Sie nach den Ferien mit frischer Kraft einen neuen Aufbruch wagen können.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig