Pfarrbrief 09/2013

Der neue Pfarrbrief ist da – die Highlights: Neue Gottesdienstzeiten im Pastoralverbund ab 1. September; Rosenkranzgebete (St. Antonius: montags, dienstags und samstags; St. Pius: mittwochs, freitags und samstags, jeweils 30 Minuten vor der Hl. Messe); Ausflug in die Hochrhön der Seniorengemeinschaft St. Antonius am 3.9.; Erstkommunion-Wochenende vom 6.-8. Sept. 2013 in DJO-Haus Rodholz/Poppenhausen; kfd Künzell: 4-Tagesfahrt vom 07.09.-10.09.2013 ins Salzburger Seenland; Bibelgespräch am 11.9.; KAB Künzell: Tagesausflug nach Würzburg, Münsterschwarzach und Mainstockheim am 14.9.; Sitzung des Pastoralverbundsrats in Pilgerzell am 18.9.; Bericht: Abschiedsfeier der Schulkinder; Aufruf: KAB Herbst-Kleidersammlung; Einladungen zur Kinderkirche, zum Chor, in die Bücherei und zum Bibelgesprächskreis, Einladung für Kolpingfreunde und Gäste zum Besuch des Observatoriums in Bad Salzschlirf, Pastoralverbundsblatt, Einladungen, dazu das gesamte Gottesdienstprogramm und Kontakt-Infos.

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Anschreiben 09/2013

Liebe Pfarrgemeinde!

Am letzten Sonntag im September feiern wir das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael und den Monat September bezeichnen wir auch gerne als ‚Engelmonat‘.

Aber ganz ehrlich: Hätte in unserem Leben der Engel eine Chance? Denn schließlich ist es heute nicht einfach, so zu leben, dass solche Wesen wie Engel eine Chance hätten.

Und selbst wenn sich so ein Engel durch all die Computer und Zeitschriften, durch das Fernsehen und neuesten Automodelle zu uns durchkämpfen würde – ob wir ihn dann überhaupt noch erkennen würden? Glauben wir überhaupt noch an Engel? Oder haben wir sie sauber in irgendwelche kitschigen Verirrungen der letzten Jahrhunderte verwiesen? Schutzengel? Das waren doch die, die auf solch seltsamen Bildern kleine Kinder vor dem Sturz in den Abgrund bewahrten …
Es ist, zugegeben, nicht besonders modern, als aufgeklärter Christ heute an Engel zu glauben.

Die Engel sind aber dennoch ein ganz altes Glaubensgut der drei großen monotheistischen Religionen, also des Islams, des Judentums und des Christentums – und eigentlich ist überhaupt nicht einzusehen, warum wir die Engel allen möglichen anderen überlassen sollten, ihnen aber bei uns selbst keinen Raum mehr geben.

Engel, das ist ein Wort, das ursprünglich aus dem Griechischen kommt und dann im lateinischen zu angelus wird, das bedeutet ‚Bote‘. Und damit lässt sich wohl ganz gut beschreiben, was die Aufgabe der Engel ist: Sie sind Boten zwischen Gott und den Menschen, zwischen Himmel und Erde. Sie nehmen den Menschen das Handeln nicht ab, aber sie stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite. Ein Engel ist einer, der uns den Rücken stärkt, uns begleitet.

Und so ist eine Entscheidung angesagt – meine Entscheidung: Will ich dem Engel eine Chance in meinem Leben geben? Will ich wirklich, dass diese andere Welt meine Welt berührt, ja vielleicht sogar in sie einbricht?

So wünsche ich Ihnen einen gesegneten September!
Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Was ist Glauben?

Glauben heißt Feststehen in dem was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht (Hebr 11,1). Glauben lässt sich nicht beweisen, er ist aber an seinen Wirkungen erkennbar. Er erweist sich daran wie Menschen mit dem Leben und dem Leiden umgehen. Darum werden echte Vorbilder des Glaubens gesucht, die anderen zeigen wie wirksam Gott in ihrem Leben ist. Nehmen wir uns vor, derlei Vorbilder zu suchen, zu sein und zu bleiben.

Lesung: Hebr 11, 1-2.8-19 – Brüder! Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat. Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann. Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind. Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet. Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben. Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

Evangelium: Lk 12, 35-40 – [In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:] Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

Liturgische Texte des Tages


Pfarrbrief 08/2013

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