Neujahr 2014: Neue Zeit in Gottes Händen

Gesti silenti von Michele M. F. auf Flickr

Ob Abreiß-, Termin- oder Heiligenkalender: Mit dem neuen Jahr haben wir wieder viel neue Zeit zur Verfügung, viel Helles und auch Dunkles erwartet uns – gut, dass wir nicht genau wissen, was da auf uns zukommt, und gut, dass es weiterhin eine Zeit ist, deren Ende man nicht entgegenfiebern muss, deren Verlauf man nicht verbittert erwarten muss, deren Ende man nicht unendlich gedehnt erbitten muss – denn es ist eine Zeit, die weder verloren noch verschenkt noch auf Dauer bleibt. Es ist eine heilige Zeit, Zeit, die in der Hand Gottes gut aufgehoben ist, Zeit, durch die Gott uns prägt und durch die hindurch er uns tragen will und wird. Bewusst werden wir uns dessen in der Grundhaltung des Gebets…

Erste Lesung: Numeri 6,22-27: [Der Herr sprach zu Mose:] Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen.

Zweite Lesung: Galater 4,4-7: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Evangelium: Lukas 2,16-21: So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Schott Messbuch zum 1.1.2014