Dreifaltigkeitssonntag 2014: Mysterium Dreieinigkeit

Trinität - Quelle: selk-bielefeld.de
Trinität – Quelle: selk-bielefeld.de

Man kann Gott weder beweisen noch kann man ihn widerlegen. Man kann Gott letztlich auch nicht logisch erklären. Auch die christliche Vorstellung der Dreieinigkeit, so Pfarrer Breidbach weiter in seiner Predigt am Dreieinigkeitssonntag 2014, entzieht sich dem völligen Begreifen. Sinn ergibt diese Vorstellung jedoch mit Blick auf Jesus. Dieser habe klar gemacht, dass es Gott war, der ihn gesandt hat, und dass dieser wie ein Vater ist. Dessen Liebe den Menschen zu künden und zu erklären war der Hauptauftrag Jesu. Nach seiner Auferstehung ist es nun der Heilige Geist, der unter den Menschen wirkt und die Liebesgeschichte weiter in die Zukunft hinein prägt. Wenn das Verstehen auch schnell an den Rand gelangt, so kann man doch mit diesem Geheimnis des Glaubens umgehen, indem man es anbetet…

Erste Lesung: Exodus 34,4b.5.-6.8-9 – [In jenen Tagen] stand Mose am Morgen zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen Jahwes aus. Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue. Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde, und lass uns dein Eigentum sein!

Zweite Lesung: 2 Korinther 13,11-13 – [Schwestern und Brüder!] Freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss! Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade Jesu Christi, des Herrn. die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Evangelium: Johannes 3,16-18 – Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.

Liturgische Texte des Tages