Pfarrbrief 2014/09

[gview file=”https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/uploads/2014/08/pb201409.pdf” height=”900px”]

St. Antonius & St. Pius Briefmarkenaktion

Briefmarken Fulda 2 Ansicht.indd

Am Samstag, den 30.08. erscheinen die Briefmarken mit Kirchen aus dem Dekanat Fulda, insbesondere sind unsere Kirchen von St. Antonius und St. Pius jeweils mit einer Briefmarke im Wert von 60 Cent vertreten.

Ausgabeort wird zwischen 11.00 und 14.00 Uhr die Andreaskapelle im Dom zu Fulda sein. In dieser Zeit wird auch ein Mitarbeiter der Deutschen Post AG anwesend sein und auf Wunsch die Briefmarken mit einem Tagesstempel versehen. Sonderblätter, die alle 10 an diesem Tag verausgabten Marken enthalten, werden ausschließlich am Erstausgabetag gestempelt und verkauft. Wenn Sie möchten, können Sie diese Sonderblätter verbindlich bei uns vorbestellen. Bitte geben Sie an, ob gestempelt oder ungestempelt. Ein Sonderblatt und die 10 darauf verklebten Marken kosten zusammen 11 Euro. Bitte tragen Sie sich in die jeweils ausliegende Liste bis spätestens Dienstag, 19.08. um 12.00 Uhr ein.

Nach Abschluss des Erstausgabetages können Sie die Briefmarken, worauf unsere Pfarreien abgebildet ist auch in limitierter Anzahl in unseren Pfarrbüros erwerben.

[gview file=”https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/uploads/2014/08/Sonderblatt-Fulda-2-Entwurf.pdf” height=”800″]

Romwallfahrt 2014

Logo Messdienende
Logo Messdienende

Heute geht’s los mit 20 Messdienern aus dem Pastoralverbund. Los geht’s am Nachmittag mit über 600 anderen Ministranten aus dem Bistum Fulda. – Hier werdet Ihr über die neusten Aktivitäten rund um den Vatikan und unsere Fahrt dorthin informiert…

Sonntag – Tag 1:

Nachdem wir die Nacht im Bus überstanden haben, galt es das erste gemeinsame Ziel unseres Bistums anzusteuern. Wir trafen uns in der Kirche S. Maria della Stella e S. Pietro Parenzio in Orvieto um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die dortige Pfarrgemeinde empfing uns mit wehenden Flaggen und lud uns nach der Messe unerwartet zum Frühstück ein. Gut gestärkt pilgerten wir weiter nach Rom.

Endlich angekommen im Hotel Capannelle heißt es erstmal ausruhen, bis sie ersten Romerkundungen losgingen. Mit dem Zug und der Metro fuhren wir zur spanischen Treppe. Dort trafen wir auf viele andere Pilger aus ganz Deutschland. Da wurden natürlich gleich die ersten Lieder angestimmt. Anschließend genossen wir noch einen traumhaften Abendblick über Rom und konnten den Abend an der Piazza del Popolo ausklingen lassen. Danach gings zurück ins Hotel, denn der nächste Tag startet früh…

20140803-233443-84883052.jpg
20140803-233443-84883271.jpgIMG_535620140803-233544-84944682.jpgIMG_5369IMG_5370

Montag – Tag 2

Leicht verspätet starteten auch unsere „Langschläfer“, in den Tag (ihre Namen bleiben hier unerwähnt) ;-) – Als erstes machten wir uns singend auf den Weg zum Petersdom. Die Kuppel zu besteigen war unser Ziel. Auf Grund unserer leichten Verspätung und der hohen Anzahl anderer Messdiener-Pilger in Rom, erwartete uns dort bereits eine sehr lange Schlange. Nach nochmaliger ca. zwanzig-minütiger Anstehzeit kamen wir unserem Ziel schon näher. Unter Blut, sehr viel Schweiß und ohne Tränen erreichten wir endlich die Kuppel. Ein gigantischer Ausblick, über die uns zu Füßen liegende Stadt Rom, belohnte unsere Anstrengungen. – Abschließend erkundeten wir den Petersdom. – Nach Verlassen des Vatikans versuchten wir auf dem schnellsten Weg zur Kirche San Ignazio, in der Nähe des Pantheons, zu gelangen, da dort ein Gottesdienst für unser Bistum stattfand (Wir haben’s noch geschafft). – Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst besichtigten wir noch das Pantheon und genossen ein Eis in der Eisdiele Giolitti. – Während Florian, Sophia K., Lorena, Jona, Maximilian und Manuel noch ein wenig das Flair der Stadt genießen wollten, kehrte der Rest der Gruppe ins Hotel zurück, um sich ein wenig im Pool zu erfrischen. – Nach gemütlichem Beisammensein und einem Abendimpuls, den beide Gruppen einzeln gestalteten, klang der Tag mit lustigen Anekdoten aus beiden Gruppen aus.

P1090467 IMG_5377P1090478 IMG_5386P1090480  P1090494P1090491P1090494 P1090496

Dienstag – Tag 3

Wer was erleben will, muss früh aufstehen. Um 8.30 Uhr starteten wir am Kolosseum und waren beeindruckt vom kolossalen Gebäude, aber auch vom Schicksal der Menschen, dass sich hier wohl abgespielt hatte. Brot und Spiele, Vergnügen Zuschauer zu sein an grausamen Spielen, Menschen, die anderen nichts wert sind – all das gibt es bei uns auch heute – nur in anderen Varianten. Wie gewohnt erkundeten wir in unseren vier Kleingruppen. Historisch interessierten Reisenden mit Geduld empfehlen wir die etwas umfangreichere Führung bei unserem Gruppenleiter Manuel Hahner. An das Kolosseum schloss sich die Tour über das Forum Romanum an mit Verweis auf den Palatin. Gern hätte die ganze Gruppe auch an diesem Tag am Bistumsgottesdienst in San Gregorio VII teilgenommen, aber die überfüllte Metro führte zu einer Teilung der Gruppe und der zweite Teil der Gruppe kam nicht pünktlich nach, sodass wir uns dann alle beim großen Ereignis des Tages, der Papstaudienz im Getümmel glücklicherweise wiederfanden. Bei einem etwas langatmigen Vorprogramm mit diversen Laola-Wellen etc. und etwas musikalischer Einstimmung warteten wir zunächst in der Hitze auf die Ankunft des Papstes. Dieser Begegnung mit Franziskus I verdanken wir nicht nur erfrischende Worte, einige waren total begeistert von der Nähe, die sie erleben durften. Einige Pilger unserer Gruppe verfehlten einen Händedruck des Papstes nur um Zentimeter! Gemeinsam mit dem Papst beteten wir die Vesper, danach sprach er noch zu Jugendlichen. Wertschätzend betonte er die Verantwortung der Jugendlichen heute an ihrem Platz, Christus zu bezeugen. Bei der Bedeutung des Umgangs mit Zeit lud er die Jugendlichen, Gott in ihrem Leben Raum zu gewähren. Natürlich wurde die Begegnung mit den 50.000 Messdienern auch genutzt, um Pilgertücher zu tauschen. Einige verfolgen dabei das Kriterium interessante Farbkombination, andere entdecken Sympathien für Regionen und Bistümer. Wir haben schon so viel erlebt, es scheint als wären wir schon zwei Wochen unterwegs.

DSC_0472 P1090508DSC_0728 DSC_0714DSC_0726 DSC_0643 DSC_0516
image
Die Stimmung steigt, die Hitze auch. Alle warten auf den Papst Franziskus.

Mittwoch – Tag 4

Nach zwei anstrengenden Erkundungstagen ließen wir diesen Tag etwas ruhiger angehen und verbanden mit einem Morgengebet einen Rückblick auf die Highlights und einige wenige Lowlighst der vergangenen gefühlten 14 Tage. Dann fuhren wir nach Sankt Paul vor den Mauern, wo wir über die verschiedenen Päpste ins Gespräch kamen, die unterschiedlichen Charaktere der beiden Apostel Petrus und Paulus und ihr Bemühen in allem die Einheit zu wahren. Am Meer in Ostia konnten wir uns alle mal richtig im Wasser austoben – das tat sehr gut. Aber viel Zeit blieb nicht zum Schwimmen, denn um 18.30 Uhr war das blind-date, wo wir auf eine stimmungsvolle Regensburger und eine Freiburger Ministranten-Gruppe trafen. Kleine Spielanregungen brachten uns schnell ins Gespräch und unsere Spiele vom Gruppenleiterkurs Ostern 2014 brachten allen Vergnügen. Nun endlich ging wir anschließend erstmalig essen – in einem richtigen Restaurant. Die abendliche Stimmung an der Piazza Navona hätte uns noch länger festhalten können, aber wir haben ja noch eine längere Rückfahrt.

P1090520 P1090521 IMG_5395 IMG_5401

Donnerstag – Tag 5

Heute hieß es früh aufstehen, denn um 8 Uhr feierten wir mit allen Fuldaern gemeinsam mit unserem Bischof einen Gottesdienst im Petersdom unter der Kathedra der Apsis. Ermutigende Worte gab uns Bischof Heinz Josef mit auf den Weg: „Ein Christ ist einer, in dessen Nähe man gern glaubt. Ihr Messdiener gebt ein Beispiel, dass ihr euch nicht zufrieden gebt mit dem täglichen Einerlei, auch nicht mit Events, ihr Messdiener habt ein Gespür, dass es mehr gibt im Leben., dass das Leben wertvoll ist mit Gott“.

Nach kurzer Schreibpause für Karten mit Versand über die Vatikanpost, brachen wir auf zur Domitilla-Katakombe, eine weiter Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und eine dafür vergleichsweise kurze Führung. Freundliche Steyler Missionare überbrückten mit uns gastfreundlich die Wartezeiten vor der Katakombe. Am Nachmittag blieb uns noch Zeit für zwei Hauptkirchen, die Lateranbasilika und Santa Maria Maggiore. Eine größere Gruppe unserer Schar betete kniend die Scala Santa, war davon ganz ergriffen und weiß nun wie schnell man zu wunden Knien kommt.

Highlight des Tages war der Abend der Versöhnung mit der Fuldaer Bistumsgruppe: Lobpreis, besinnliches Beten, die Möglichkeit sich persönlich segnen zu lassen, zu beichten und andere Formen mit Gott und miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Erfahrung ließ in der Gruppe den Wunsch aufkommen, „so einen Chiller-Gottesdienst müssten wir auch mal im PV einführen…“.

Bischof IMG_5414 IMG_5408Gebetsnacht

Freitag – Tag 6

das-minilogo-cropped

Die Abreise naht, aber vorher wollten einige nochmal in die Innenstadt Roms, deshalb trennte sich die Gruppe. Ein Teil blieb beim Hotel und nutzte das Poolangebot, der andere Teil ging zur Basilika Santa Maria Maggiore. Nachdem noch die letzten Souvenirs gekauft wurden, ging es auch zurück ins Hotel.

Hier startet der Weg nachhause. Auf dem Heimweg feierten wir noch eine letzte gemeinsame Messe mit allen aus dem Bistum im Dom zu Orvieto. Danach gab’s es eine kleine Stärkung um den Rest der Busfahrt zu überstehen. Gegen 10:30 sind wir angekommen.

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und verabschieden uns bis in vier Jahren, wenn es wieder heißt:

“Miniwallfahrt nach Rom!”