Neujahr 2015: Heilige Orte, heilige Zeiten…

5312443768_4452b8d05b_o

Die Zeit zwischen den Jahren, so Pfr. Liebig in seiner Predigt zum Jahresbeginn, ist uns oft Anlass im Kalender zu blättern und zu erahnen, ob die geplanten Termine und Vorhaben an Orten und zu Zeiten stattfinden, die uns gut tun. So ist es auch mit Gott: Orte, die uns gut tun und Zeiten, die uns gut tun, sind heilige Orte und Zeiten. Stellen wir sicher, dass auch 2015 ausreichend Zeit und angemessener Ort für Gott bleibt, dass wir es ihm weiter ermöglichen, uns anzutreffen, uns anzusprechen und zu senden…

Erste Lesung – Numeri 6,22-27: Der Herr sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen.

Zweite Lesung – Galater 4,4-7: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Evangelium – Lukas 2,16-21: So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.