Dreieinigkeitssonntag: Liebe in Beziehung

Quelle/Klick: "Trinity" von János Csongor Kerekes auf Flickr.com in einem neuen Tab
Quelle/Klick: “Trinity” von János Csongor Kerekes auf Flickr.com in einem neuen Tab

Dreieinigkeit, so Pfarrer Liebig in seiner Predigt, ist Liebe in Beziehung: Was sonst ist es, wenn nicht Liebe, wenn Gott die Welt erschafft und erhält, um uns einen Raum für Beziehung zu ihm und zueinander zu geben? Was sonst ist es, wenn nicht Liebe, wenn er seinen Sohn schickt und schenkt, um Hindernisse aus dem Weg zu einer gelingenden Beziehung zu ihm und zueinander zu räumen? Was sonst ist es, wenn nicht Liebe, wenn er seinen Heiligen Geist sendet um auch heute in dieser, unserer Welt zu wirken, um Beziehungen zu segnen und zu entwickeln? Dabei bleibt es ein Gott, eine Einheit in Vielfalt, eine …

Erste Lesung: Deuteronomium 4,32-34.39-40 – Mose sprach zum Volk; er sagte: Forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses, und hat man je solche Worte gehört? Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner sprechen hören, wie du ihn gehört hast, und ist am Leben geblieben? Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie es der Herr, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? Heute sollst du erkennen und dir zu Herzen nehmen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. Daher sollst du auf seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achten, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.

Zweite Lesung: Römer 8,14-17 – Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Evangelium: Matthäus 28,16-20 – [In jener Zeit] gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.