Abschied von Jürgen Mackenrodt

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In der heutigen Messe nahmen wir Abschied von unserem langjährigen Organisten Jürgen Mackenrodt. In seiner Predigt ging Pfarrer Liebig auf Herrn Mackendrodts Herzensengagement an allen Stationen seines Wirkens ein. So war er nicht nur Messdiener und Küster, sondern auch über 15 Jahre lang ein Organist, der den Glauben der Menschen unserer Gemeinde mit Herz und Intensität darzustellen wusste. Dazu gab er auch Initialzündungen zur Talentfindung bei zwei unserer aktuell aktiven Organisten und den Kreis von Kantorinnen und Kantoren. Pfarrer Liebig umschloss seine Ausführungen mit Hinweisen auf die liebende Hand Gottes, in die er wie wir alle einst zu fallen sicher sein dürfen. Als Gäste, denen Jürgen ebenfalls mit seiner Arbeit und seinem Engagement diente, standen neben Pfarrer Liebig und Pfarrer Pimper auch Weihbischof Dietz und Pfarrer Frisch aus Edelzell am Altar.

Erste Lesung: Jesaja 43,1-3 – So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

Evangelium: Johannes 12,20-33 – Auch einige Griechen waren anwesend – sie gehörten zu den Pilgern, die beim Fest Gott anbeten wollten. Sie traten an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.