Erstkommunion 2016 – Frucht bringen aus der Verbindung mit Jesus

20160403-Erstkommunion-b

Aus der Erläuterung der Kommunionkinder zum Lebensbaum: Auf der großen Tafel ist ein Baum gemalt: der Baum unserer Freundschaft mit Gott. Vater und Mutter haben ihn gepflanzt. Die Eltern haben den Boden bereitet, damit seine Wurzeln sich eingraben konnten. Danke, liebe Eltern, dass ihr uns den Glauben ins Herz gepflanzt habt. – Ohne Wasser gibt es kein Leben. Unser Leben mit Jesus Christus begann in der Taufe. Durch das Wasser der Taufe und das tägliche Beten zum Schöpfer des Lebens wächst unser Bäumchen der Freundschaft mit Gott. – Heute kommt uns Jesus noch näher. In der heilgen Kommunion will er immer wieder unser Wachsen begleiten. In jeder heiligen Messe schenkt er sich uns – wenn wir uns für ihn öffnen. […] Auch in unserem Leben werden dunkle Stunden nicht ausbleiben. Stürme können über uns kommen, die uns entwurzeln. Vielleicht laden wir Schuld auf uns oder kehren Gott den Rücken zu. – Wir dürfen aber immer an die Güte Gottes glauben. Die Sonne seiner Barmherzigkeit scheint immer. Auch wenn wir sie vor lauter Wolken nicht sehen. Sie will uns auch in Kreuz und Leid wachsen lassen. – Unser Lebensbaum soll Früchte tragen, damit wir anderen Kraft und Freude schenken. Andere Menschen können sich dann im Schatten unseres Baumes stärken und ausruhen. – Jesus Christus, begleite unser Wachsen und Reifen ein Leben lang!

Lesung (1 Korinther 11,23-26) – Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Evangelium (Johannes 15,1-8) – Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

[gview file=”https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/uploads/2016/04/Erstkommunion-2016.pdf” height=”900px”]

Impressionen

Vielen Dank an Christiana Fischer und Anette Heil für die schönen Aufnahmen!