Jesu Testament – Verantwortung in Freude

Quelle/Klick: "Smiley" von Tony Broomfield auf Flickr.com
Quelle/Klick: “Smiley” von Tony Broomfield auf Flickr.com
Im Evangelium, so Pfr. Liebig in seiner Predigt zum fünften Sonntag der Osterzeit, begegnet uns das Testament Jesu, also Wünsche und Aussagen, die ihm besonders wichtig sind und die daher auch für uns heute wichtig sein sollten. “Liebet einander wie ich euch geliebt habe” – das ist Auftrag und Herausforderung für uns als Menschen, die Jesus nachfolgen, an dieser Liebe sollen und müssen wir erkennbar sein, wenn wir es mit dieser Nachfolge ernst meinen. Dazu, wie dies konkret aussehen und gelingen kann, gibt Pfarrer Liebig einige Hinweise…

Erste Lesung (Apostelgeschichte 14,21b-27) – [In jenen Tagen] kehrten Paulus und Barnabas nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte. Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte.

Zweite Lesung (Offenbarung 21,1-5a) – Ich, Johannes, sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen : Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.

Evangelium (Johannes 13,31-33a.34-35) – [In jener Zeit] als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.