Vom Muss und Guten der Mühen

Am Zweiten Fastensonntag 2018 geht Pfarrer Liebig den Jüngern auf den Tabor hinterher: Die vom Verklärungs-Berg hinuntersteigenden Jünger hätten erkannt: Dieser Jesus ist der geliebte Sohn Gottes. Vor dieser Einsicht stünden aber nicht nur im Zusammenhang der Erzählung die Mühen des Aufstiegs. Die Mühen der Jünger ähnelten auch unseren Mühen, nicht nur in dieser Fastenzeit, sondern auch grundsätzlich in unserem Leben, auf dem Weg hin zu der Freude der Auferstehung, sei sie an Ostern oder am Ende. Vor dem Fest stehe mit Golgatha ein weiterer Berg, der die Unwiderbringlichkeit dieser Mühen unübertrefflich zum Ausdruck bringe. Doch gebe es auf diesem wechselhaften Weg eben auch Highlights wie die Verklärung, die nicht exklusiv den Jüngern widerführen, sondern auch uns heute…
Erste Lesung: Genesis 22, 1-2.9a.10-13.15-18 – [In jenen Tagen] stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar und schichtete das Holz auf. Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen – Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.
Zweite Lesung: Römer 8,31b-34 – Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
Evangelium: Markus 9,2-10 – [In jener Zeit] nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

Oasentag 2018

Hier das Programm und die Anmeldung zum diesjährigen Oasentag – es gibt wieder ein breites und interessantes Angebot, wir freuen uns Ihnen zu begegnen!

Lebensweg + Kreuzweg

Zum Ersten Fastensonntag 2018 kehrt der Kreuzweg von Agnes Mann in neuem Glanz in unsere St. Antonius-Kirche zurück: restauriert, ergänzt um eine Station von Ingrid Moll-Horstmann und angebracht auf mit deutenden Tafeln versehenen Glasstelen von derselben Künstlerin, “komplettiert” sie den Kirchenraum und verbindet die ebenfalls von Frau Moll-Horstmann gestalteten Türen und das Altarbild. Hören Sie den Segnungs-Gottesdienst und lesen Sie die Ansprache von Pfarrer Liebig nach!
Predigt von Pfarrer Liebig


Deutung zum Kreuzweg


Vielen Dank für die Fotos an Christiana Fischer!

Erste Lesung: Genesis 9,8-15 – Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet.
Zweite Lesung: 1 Petrus 3,18-22 – Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht. So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.
Evangelium: Markus 1,12-15 – (In jener Zeit) trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Fastenhirtenbrief 2018 von Bischof Algermissen (Bistum FuldaZusammenfassung bei OsthessenNews)


Fastnacht 2018

Vielen Dank an Christiana Fischer für die schönen Aufnahmen von dem KFD-Fastnachtsnachmittag und dem Fastnachts-Gottesdienst am 11. Februar 2018!