Unterwegs mit Gottes Geistesgaben

Im Vorabendgottesdienst stellten sich die Firmbewerberinnen und Firmbewerber unter dem Motto “Unterwegs zum Gipfel” vor. Der Predigt-Text überträgt bei einer Bergtour hilfreiche Gegenstände auf die Sieben Gaben des Heiligen Geistes und lässt deren Bedeutung so neu aufleuchten…
Erste Lesung – Jesaja 11,1-5 – [An jnem Tage wächst] aus dem Baumstumpf Isais ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.
Zweite Lesung – Epheser 6,10-20 – Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn! Zieht an die Waffenrüstung Gottes, um den listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen! Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen. Darum legt die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils widerstehen, alles vollbringen und standhalten könnt! Steht also da, eure Hüften umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, die Füße beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes! Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen, auch für mich, dass mir das rechte Wort gegeben werde, sooft ich meinen Mund auftue, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden; als dessen Gesandter bin ich in Ketten, damit ich in ihm freimütig zu reden vermag, wie es meine Pflicht ist.
Evangelium – Johannes 20,19-23: Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

KinderKirche: Jesus, Brot des Lebens

In der heutigen Kinderkirche haben wir uns mit dem Jesus-Wort „Ich bin das Brot des Lebens“ beschäftigt. Ausgehend von unseren alltäglichen Erfahrungen haben wir herausgearbeitet, dass das Brot zu unseren Grundnahrungsmitteln gehört und uns Kraft und Leben spendet. In der Geschichte vom Bäcker aus Paris hörten wir, dass das gemeinsame Brotessen auch Ausdruck von Mitgefühl, Gemeinschaft, Verständnis und Fürsorge sein und sogar Versöhnung und Frieden schenken kann. Somit wurde uns klar, was es bedeutet, wenn Jesus von sich sagt „Ich bin das Brot des Lebens: Jesus ist das Brot, das unsere Gemeinschaft verbindet. Er schenkt uns Leben, Liebe und Versöhnung. – Als Abschluss haben die Kinder Brottüten gestaltet, in denen sie eine Scheibe Brot mitnehmen und in ihrem Lebensumfeld teilen konnten.