St. Bonifatius am Point Alpha

Besuch des Kreuzweges „ Weg der Hoffnung“ am Point Alpha

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Der Familienkreis St. Bonifatius besuchte am Sonntag, dem 06.04.2014, den Kreuzweg am Point Alpha. In einer teilweise auch meditativen Führung durch Fr. Held von der Point-Alpha-Stiftung wurden Hintergründe und Intentionen zu dem vom Künstler Ulrich Barnickel gestalteten Kreuzweg „Weg der Hoffnung“ erläutert. Fr. Held erklärte auch den Zusammenhang zwischen diesem Kreuzweg und den Intentionen des Künstlers, der selbst in der DDR lebte und das Leben in der DDR als Kreuzweg empfand. In einer ca. 2stündigen Führung bei herrlichem Wetter wurde jede Station näher besprochen und eine Verbindung zwischen dem Leiden Jesu und dem gefährlichen Leben im „Todesstreifen“ der ehemaligen DDR hergestellt. Beendet wurde jede Station jeweils mit einer Fürbitte. Die Eindrücke aus diesem Kreuzweg waren sehr intensiv und ein Besuch ist auf alle Fälle mit einer Führung empfehlenswert. Den Tag beschlossen wir gemeinsam bei Kaffee und Kuchen im nahegelegenen Kaffee in Haselstein.

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St. Bonifatius im Wasserwerk

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Am Samstag, dem 16.03.2013 besuchte der Familienkreis St. Bonifatius das Wasserwerk der GWV in der Frankfurter Str.

Durch Organisation von Christoph Reith bekamen wir eine ca. 1,5 bis 2 stündige Führung durch das Wasserwerk mit ausführlicher Erklärung und anschaulicher Demonstration der Wasseraufbereitung. Auch zur Historie der Wasserversorgung in der Stadt Fulda wurden einige Informationen weitergegeben, die selbst die älteren Teilnehmer sehr erstaunen ließen. Vielen Dank an den Organisator für den sehr informationsreichen Nachmittag.

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Familienkreis St. Bonifatius besichtigt St. Bonifatius Kloster in Hünfeld und Point Alpha

Am Sonntag, dem 02.05.2010, traf sich der Familienkreis St. Bonifatius zu einem Ausflug ins Hünfelder Land. Zunächst wurde im St. Bonifatius Kloster in Hünfeld ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Danach führte uns Pater Dirk Fey durch die Klosterkirche. In einer sehr ansprechenden und eine gute Stunde dauernden Führung ging er auf viele Einzelheiten in der Klosterkirche ein. So wurden vor allem die 11 anwesenden Kinder immer wieder durch Fragen miteinbezogen. Er erklärte uns einige Kunstwerke der Kirche, z.B. auch die vielen bunten Kirchenfenster. Nach einem Besuch in der Sakristei, wo auch über die Struktur des Ordens OMI (Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria) informiert wurde, besuchten wir noch die hauseigenen Kapelle, in der mit ca. 80 Personen Gottesdienst gefeiert werden kann.

Anschließend stand der Besuch von Point Alpha auf dem Plan. Hier war für uns ebenfalls eine Führung reserviert worden. Hr. Vögler aus Großentaft informierte uns in ca. 2,5 Stunden sehr umfassend und voller Herzblut über die Vorgänge in der Zeit des „Kalten Krieges“ und des „Fulda-Gap“. Dabei wurde den Eltern erst bewusst, dass die Kinder eigentlich gar keine Berührungspunkte bzw. emotionale Erinnerungen an diese uns doch sehr prägende Zeit haben und die Erinnerung an diese „Zeit der Mauer und des Stacheldrahts“ eine wichtige Mahnung für zukünftige Generationen darstellt. Einigen Teilnehmern, die zum ersten Male diese Gedenkstätte besuchten, wurde die große Gefahr eines Kriegsausbruches in den 70er bis 80er Jahren in unserer Region mit fatalen Folgen durch den möglichen Einsatz von nuklearen Waffen erst richtig bewusst.

Am Ende waren dann alle Teilnehmer um viele Informationen und Erfahrungen reicher und vor allem die Kinder wollten nach diesem anstrengenden Tag einem gemeinsamen Abschluss verständlicherweise nicht mehr zustimmen.

An dieser Stelle sei den Organisatoren nochmals herzlich Dank gesagt.

Familienkreis St. Antonius in Dokkum

Der Familienkreis St. Antonius hat das diesjährige Bonifatiusfest im friesischen Dokkum (Niederlande) miterlebt, jenem Ort, an dem der heilige Bonifatius 754 den Martyrertod erlitten hatte. Mit etwa 1.000 katholischen Christinnen und Christen aus der näheren und weiteren Umgebung Dokkums wallfahrteten die Mitglieder des Familienkreises von der St. Bonifatiuskirche, im Zentrum der Stadt, zum Bonifatiusheiligtum, einem großen Parkgelände, dessen Mittelpunkt die Bonifatiuskapelle mit dem Bonifatiusbrunnen bildet.

Begrüßt werden die Pilger am Eingang des Heiligtums von einem 2,50 m hohen Bonifatius-Standbild, das den Heiligen in den letzten Augenblicken seines Lebens darstellt: Er hält die Bibel so über seinem Haupt, als ob er den mörderischen Streich noch abwenden könnte. Am Sockel der Statue befindet sich die Inschrift: HIC BONIFATIO LUMEN VITAE EXTORTUM DCCLIV HIC FRISIAE EVANGELII LUMEN EXORTUM („Hier wurde Bonifatius das Lebenslicht genommen 754 hier ging für Friesland das Licht des Evangeliums auf“).

Traditionell enden die Wallfahrten mit einer Eucharistiefeier in der Bonifatiuskapelle. Hierbei handelt es sich um einen stattlichen Rundbau. Der wie ein Amphitheater angelegte Innenraum bietet etwa 1.200 Menschen Platz. Die Mauern des Tores und die Wände der Kapelle sind aus Backsteinen gemauert, die von den Ruinen der Klöster und Abteien in Friesland stammen. Dadurch vermittelt die Kapelle geradezu einen mittelalterlichen Eindruck, obwohl das Gebäude erst 1934 vollendet wurde. Wegen des großen kulturhistorischen Wertes sind sowohl die Kapelle als auch der Prozessionspark 1997 unter Denkmalschutz gestellt worden. In jedem Jahr besuchen rund 20.000 Pilger das Dokkumer Bonifatiusheiligtum.

Nach dem Gottesdienst hatten die Bonifatiuspilger aus Künzell ausreichend Gelegenheit, mit Bischof de Korte zu sprechen. Immer wieder sprachen die Künzeller ihre Bewunderung darüber aus, dass die kleine katholische Pfarrgemeinde in der friesischen Diaspora mit ihren nur 800 Katholiken ein solches Fest ausrichten kann. Und stets erfuhren sie, dass dies nur möglich sei, weil sich eine Vielzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zur Verfügung stellt. Zum Abschluss des Bonifatiustags nahm der Familienkreis mit den Verantwortlichen der Pfarrgemeinde Dokkum an einem festlichen Abendessen teil.

Während des dreitägigen Aufenthalts in Dokkum wurde der Familienkreis auch sehr herzlich von der stellvertretenden Bürgermeisterin Tytsy Willemsma im historischen Rathaus empfangen und mit friesischen Köstlichkeiten verwöhnt. Überdies hat die Gemeinde Dongeradeel, dessen Zentrum Dokkum ist, den Familienkreis zu einem Tagesausflug auf die Insel Schiermonnikoog und zu einer Fahrt auf Dokkumer Grachten eingeladen.

Die Familienkreismitglieder sind begeistert von der Pilgerfahrt zurückgekommen. Dokkum und die friesische Region haben viel Schönes an Natur und Kultur zu bieten. Wie viel Charme und Charakter Dokkum hat, wird jedem Besucher schnell deutlich. Beim Bummel durch die alte Innenstadt, die von den Wällen der Festungswerke umfasst wird, lässt sich leicht erkennen, dass dieses städtische Kleinod im Laufe der Jahrhunderte nahezu unverändert geblieben ist. 1974 wurde Dokkum als eine der ersten Städte in den Niederlanden zum denkmalgeschützten Bereich erklärt. So konnten innerhalb der Stadtwälle zahlreiche der charakteristischen Eigenheiten einer friesischen Stadt erhalten bleiben. Eindrucksvolle Baudenkmäler, historische Gebäude und ihre Geschichte mit einer Vielzahl von Legenden vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der wechselvollen Vergangenheit Dokkums. Vor allem aber sind die Mitglieder des Familienkreises von der überaus gastfreundlichen Aufnahme durch die Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde angetan. Die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen haben einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen. – Dokkum ist eine Reise wert!

Text: Prof. Dieter Wagner