Sternsinger/Erscheinung des Herrn 2017

Durch das Fest “Erscheinung des Herrn”, so Pfarrer Liebig, wird es erst in vollem Sinne Weihnachten, denn die vorher doch im Verborgenen bleibende Geburt wird durch die Ankunft der Sterndeuter zu einem öffentlichen Ereignis, von dem weitererzählt wird. So passt es auch, dass am heutigen Tage Messdienende und andere Kinder unserer Gemeinde im Ort unterwegs waren und die Frohe Botschaft bis an die Haustür vieler Menschen brachten. Diese Botschaft ist das Geschenk, um das es an Weihnachten geht. Im Predigtgespräch am Abend geht Pfarrer Liebig in diesem Sinne den Symbolen von Gold, Myrrhe und Weihrauch nach, die dem Kind gebracht werden, und versucht so, die Bedeutung der Königschaft Jesu auch für unsere Zeit begreifbar zu machen…
Erste Lesung: Jesaja 60,1-6 – Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei. Du wirst es sehen, und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir. Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.
Zweite Lesung: Epheser 3,2-3a.5-6 – Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis mitgeteilt. Den Menschen früherer Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium..
Evangelium: Matthäus 2,1-12 – Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Aufnahme neuer Messdiener 2017

Einmal im Jahr – so in St. Antonius und St. Pius an diesem Sonntag – werden neue Messdienende aufgenommen und Ehrungen von über mehrere Jahre aktiven Messdienerinnen und Messdiener ausgesprochen. Im besonders gestalteten Gottesdienst rücken dabei nicht nur die Gegenstände, mit denen Messdienende umgehen, in den besonderen Fokus, sondern vor allem Sinn und Ziel dieses die Gemeinde vertretenden und unverzichtbaren Tuns und Seins…

Evangelium (Matthäus 9,36-10,8) – Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
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Ministrantenwallfahrt: Rom 2014

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RomBVier Jahre nach der Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom 2010 sind auch im Sommer 2014 jugendliche Messdienerinnen und Messdiener aus der ganzen Welt wieder in die Ewige Stadt eingeladen. – 2014 lautet das Motto “Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun”, ein Leitwort, das sich auf die Bibelstelle Mt 12,9-14 bezieht. – 20 Jugendliche aus dem Pastoralverbund Florenberg/Ziehers Süd schließen sich der Fahrt mit dem Bistum Fulda an. Zum Begegnungstreffen mit den Messdienern aus aller Welt und zur Papstaudienz werden ca. 50.000 Jugendliche ab 14 Jahren auf dem Petersplatz erwartet. Außerdem erkunden wir die religiösen Spuren der Ewigen Stadt, pflegen die Gemeinschaft mit unserem Bistum, beten, singen…

Termin: Freitag, 01.08.2014 bis Freitag, 08.08.2014

Sternsinger 2014

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Vielen Dank an Annette Vey für die Aufnahmen!

Messdienerwochenende 2013

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Messdienerwochenende 2013 –
Auf der Spurensuche nach Gott

So wie jedes Jahr verbrachten 30 Messdienerinnen und Messdiener aus St. Antonius Künzell und St. Pius Fulda das vergangene Wochenende im Thomas-Morus-Haus in Hilders. Unter dem Thema „Spurensuche im Advent“ machten sich die Ministranten als Spurensucher auf den Weg und stimmten sich dabei schon auf die Weihnachtszeit ein.

Johannes der Täufer war dabei die zentrale Figur des Wochenendes. Die jüngeren unter den Messdienern beschäftigten sich zusammen mit unserer Gemeindereferentin Hildegard Lubnow mit den Heiligen im Advent und lernten Johannes den Täufer näher kennen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Frau Lubnow.

Die älteren stellten sich unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Liebig hoch philosophischen Fragestellungen zum Thema: „Wo finden wir in der heutigen Zeit Fußabdrücke Gottes?“. In verschiedenen Meditationen und Diskussionsrunden wurden dabei manch ergreifende Anregungen ausgetauscht. Auch das Evangelium vom Sonntag zu Johannes in der Wüste wurde dabei näher unter die Lupe genommen. Große Persönlichkeiten aus der heutigen Zeit, etwa Mutter Theresa oder Nelson Mandela, zeigten uns, welche Eigenschaften man besitzen muss, um Gottes Spuren zu erkennen bzw. selbst eine Spur Gottes zu sein.

Eine dieser Eigenschaften war die Gemeinschaft, die die Messdiener an diesem Wochenende auf jeden Fall intensiv stärkten, vor allem im gemeinsamen Spiel. Zum Auspowern boten sich aber noch andere Möglichkeiten für Groß und Klein, etwa die gemeinsame Wanderung im Schnee.

Highlight waren die in den zwei Teilgruppen erarbeiteten Theaterstücke. Die jüngeren Messdiener präsentierten ein Stück über die Heilige Elisabeth, während sich die Jugend mit Gottes Spuren im Alltag auseinandersetzte.

Der gemeinsame und von Messdienern mitgestaltete Gottesdienst am Sonntag rundete die gemeinsame Zeit ab. Die Messdiener von St. Antonius und St. Pius blicken auf ein tolles Wochenende mit vielen Eindrücken und einer Menge Spaß zurück.  Wir hoffen auch im nächsten Jahr (wieder am 3. Advent) auf rege Teilnahme.

Nico Zentgraf