Einladung zum Katholikentag 2012

Aufbruchsimpulse erwartet
Katholikenratsvorsitzender lädt zum Katholikentag ein

Fulda, Geisa, Hanau, Kassel, Marburg (mz) Der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda, Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel) lädt zum Katholikentag vom 16. – 20. Mai dieses Jahres nach Mannheim ein. „Das Programm ist geprägt von dem Leitwort »Einen neuen Aufbruch wagen«. Es wird dort viele Anregungen geben, diesen Aufbruch aufzu-nehmen und im persönlichen Bereich, in Gemeinde und Bistum weiter zu tragen. Unsere Kirche braucht diesen Aufbruch, damit sie ihrer wichtige Rolle für die Menschen und die Gesellschaft gerecht werden kann.“ so Richard Pfeifer.

Er ermunterte alle, insbesondere die Pfarrgemeinderäte, zu einem Besuch des Mannheimer Katholikentages, insbesondere auch wegen der räumlichen Nähe. Es komme jetzt – am Beginn des Jahres 2012 – darauf an, auch bei der Jahresplanung der Pfarrgemeinderräte und aller Interessierten Akzente zu setzen.

„Das reiche, breite und qualifizierte Programm verspricht, dass vom Mannheimer Katholikentag viele Aufbruchsimpulse ausgehen werden. Ich lade alle die herzlich ein, die schon lange keinen Katholikentag mehr besucht haben und bin sicher, dass sie in diesen Tagen ihre Kirche in einer ungeahnten Vielfalt und Begeisterung erleben werden. Halten Sie den Termin frei und werben Sie für die Teilnahme“, so der Katholikenratsvorsitzende in seinem Aufruf an die Christen des Bistums Fulda und insbesondere an die neu gewählten Pfarrgemeinderäte.

Quelle: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda

Jugend: Zukunft der Kirche

Vollversammlung des Katholikenrates mit Johannes Röser

Zu seiner Herbst-Vollversammlung trifft sich der Fuldaer Katholikenrat am 16. und 17. September im Fuldaer Bonifatiushaus. Der Freitagabend wird unter dem Titel »Im Heute glauben – einen neuen Aufbruch wagen«, in Zusammenarbeit mit Sr. Dorothee Laufenberg gestaltet werden. »Im Heute glauben« ist das Motto des gerade begonnen Dialogprozesses und »Einen neuen Aufbruch wagen« ist das Motto des Katholikentages nächstes Jahr in Mannheim. „Unter der Anleitung von Sr. Dorothee wollen wir uns vergewissern, was uns als Katholikenratsmitglieder trägt und leitet und uns damit auf den notwendigen neuen Aufbruch unserer Kirche vorbereiten“, so Richard Pfeifer, Vorsitzender des Katholikenrates (Biebergemünd-Kassel).

Am Samstag wird Johannes Röser, Chefredakteur der Herder- Zeitschrift »Christ in der Gegenwart«, zum Thema „Jugend ohne Kirche – Gott ohne Jugend“ sprechen. „Die Zukunft unserer Kirche und unserer Gemeinden macht uns große Sorgen. Die zurückgehenden Zahlen der Gottesdienstbesucher sind ein alarmierendes Zeichen, vor allem auch dann, wenn wir die abnehmende kirchliche Bindung gerade von Jugendlichen betrachten. Die Frage, wie Kirche im Gespräch mit jungen Menschen wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen kann, wird im Zentrum des Samstagmorgens stehen“, sagte der Katholikenratsvorsitzende.

Die Vollversammlung des Katholikenrates startet am Samstagmorgen um 9.15 Uhr. Anmeldungen sind erbeten bei der Geschäftsstelle des Katholikenrates unter 0661/87-467.

Chancen annehmen und gestalten

Katholikenratsvorsitzender motiviert zum aktiven Umgang mit Veränderungen

Den kirchlichen Umbruch wahrzunehmen und als Chance zu begreifen, dazu hat der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda, Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel) aufgerufen. „Die Kooperation von Pfarreien ist für viele eine Herausforderung; die Beschäftigung mit den Sinus-Milieus hat uns gezeigt, wie wir die Gesellschaft anders wahrnehmen müssen. Die geringer werdende Zahl der Pfarrer zwingt viele Gemeinden, ihre Ansprüche zum Beispiel bei der Zahl der Gottesdienste zurückzunehmen. Die Entwicklung gemeinsamer Pastoralkonzeptionen stellt die Gremien vor neue Fragen.“ sagte Richard Pfeifer bei seiner Stellungnahme zur derzeitigen Entwicklung der Pastoral des Bistums.

„Zu allen Zeiten taten sich Menschen schwer damit, Veränderungen zu akzeptieren; nichtsdestotrotz waren und sind Anpassungen an sich verändernde Gegebenheiten notwendig. Deshalb müssen die Veränderungen in unserer Kirche und in unseren Pfarrgemeinden als Chance gesehen werden. Wir stehen in der Pflicht, diese Veränderungen mitzugestalten, um unserem Glauben und unserer Kirche eine Zukunft zu geben“. so Pfeifer.

„Ich nehme wahr, dass die Kirche sich nicht nur in unserem Bistum Fulda verändert. Der durch die Deutsche Bischofskonferenz gestartete Dialogprozess zeigt, dass unsere Bischöfe Veränderungen unter der Einbeziehung aller wichtigen Gruppen in unserer Kirche wollen. Dieser Aufbruch unserer deutschen Kirche macht mich froh und voller Hoffnung für unsere Zukunft. In unserem Bistum geht der Dialog mit den Besuchen der Bistumsleitung in den Pastoralverbünden in seine nächste Etappe.“ erklärt Richard Pfeifer. „Nur in gegenseitigem Austausch und in konkretem Fragen nach Problemen und Lösungen kann sich ein Fortschritt entwickeln. Die Unruhe, die ich derzeit in vielen Gemeinden und Pastoralverbünden wahrnehme, kann ich nur als das positive Wirken des Heiligen Geistes deuten. Ich wünsche allen Gemeinden und Räten Mut, sich auf die nächsten Schritte einzulassen“, so der Katholikenratsvorsitzende abschließend.

Quelle: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda

Dialog: Kirche wagt einen neuen Aufbruch

Richard Pfeifer zum Auftakt des Dialogs
zwischen Kirche und Gesellschaft

Die deutschen Bischöfe haben für die nächsten vier Jahren zu einem Gesprächsprozess eingeladen. Er soll dem Glaubensweg der Kirche in Deutschland in das neue Jahrtausend theologisches Profil und und kirchlichen Zusammenhalt verleihen. Auftakt ist ein Gesprächsforum »Im Heute glauben« am 8. und 9. Juli 2011 in Mannheim. Zu diesem Dialog über die Zukunft der Kirche und die Bedeutung des Glaubens in unserer Gesellschaft sind 300 Vertreter von Diözesen, Verbänden und Orden eingeladen. Der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda, Richard Pfeifer, begrüßt diesen eingeschlagenen Weg der deutschen Bischöfe, er sieht dringenden Handlungsbedarf in der bundesdeutschen katholischen Kirche und wünscht ihr Mut zum Handeln.
„Diese erste Dialog-Begegnung in Mannheim, am Ort des Katholikentages 2012 mit dem Motto »Einen neuen Aufbruch wagen« hat für mich symbolische Bedeutung – einen neuen Aufbruch braucht unsere Kirche dringend“, erklärte Richard Pfeifer. „Unsere Gesellschaft in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten in allen Beziehungen dramatisch verändert. Unser christlicher Glaube und die Kirche haben nicht mehr die werteprägende Rolle, die sie über lange Zeit hatten.“ so Richard Pfeifer in seiner Stellungnahme zum Dialogpro-zess. Dieser Wandel sei nach Pfeifers Worten so gravierend, dass er mittler-weile eine Frage der Existenz der katholischen Kirche in Deutschland geworden sei. „Um die Lage unserer Kirche sorgen sich inzwischen viele Menschen in unserem Bistum und im Katholikenrat.“ erklärt Pfeifer. Er ist der Überzeugung, dass Verkündigung und Seelsorge der Zeit angepasst werden müssen, damit Menschen die christliche Botschaft wieder verstehen, und erkennen, welchen Halt die christlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und an erster Stelle die Nächstenliebe im Leben geben. Das gelte auch für das Bistum Fulda. Es sei deshalb dringend notwendig, alle Fragen, Sorgen und Erwartungen auf den Tisch zu bringen und zu besprechen – und zwar ohne Vorbehalte.

Dass die Dialog-Begegnung in Mannheim nicht nur im kleinen Expertenkreis von einigen Bischöfen oder Hochschulprofessoren stattfindet, begrüßt Richard Pfeifer ausdrücklich. Die Weitergabe des Glaubens sei eine Frage, die die Gläubigen insgesamt betreffe und die sie auch gemeinsam lösen müssten. Dies werde die große Herausforderung für Christen in der Zukunft sein. Die Bischöfe fordern alle Gemeinden und Diözesen auf, sich auf diese Gesprächs-initiative einzulassen.

„Gerade in der heutigen Zeit braucht unsere Gesellschaft christliche Werte. Ich spüre jeden Tag, wie notwendig sie für unser Leben, den Zusammenhalt unse-rer Gesellschaft und die Gestaltung des öffentlichen Lebens sind. Schließlich sind sie das Fundament unserer modernen westlichen Welt.“ bekräftigt Pfeifer.
„Wir werden aus dem Bistum Fulda vom Katholikenrat mit drei und vom Pries-terrat mit zwei Personen teilnehmen. Ich werbe für eine mutige Teilnahme am Dialogprozess, auch in allen Gremien und Gemeinden. Lassen wir uns doch vom Wort des Evangeliums (Mt18,20) ermutigen »Wo zwei oder drei in mei-nem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen«.

Quelle: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda

Prof. Dr. Hartmann spricht auf der Vollversammlung des Katholikenrates

Fulda, Hanau, Marburg, Kassel, Geisa (mz) Die Frühjahrsvollversammlung des Fuldaer Katholikenrates findet am 25. und 26. März im Hünfelder Bonifatiuskloster statt. Am Freitagabend wird sich der Katholikenrat mit Berichten und der Diskussion über die vorliegenden Anträge der internen Ratsarbeit widmen. Auf der Tagesordnung steht auch ein Brief an den Katholikenrat mit dem Vorschlag, das palästinensische Ehepaar Abla und Ismail Khatib für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen.

Am Samstagvormittag referiert Prof. Dr. Richard Hartmann zum Thema »Kirche konkret – Entwicklung der Pastoralverbünde anhand von Beispielen aus den Briefen der Hoffnung«. Dem Katholikenrat geht es dabei um eine erste Information zu den Rückläufen der Briefe der Hoffnung, die im vergangenen Jahr von allen Pastoralverbünden des Bistums geschrieben worden sind. Prof. Hartmann, der im Auftrag von Bischof Algermissen eine Auswertung der Hoffnungsbriefe erstellt hat, wird erste Eindrücke darüber vermitteln können, wie sich die Zukunft der Pastoralverbünde gestalten kann.

„Mit seinem Aufruf, Briefe der Hoffnung über die Entwicklung der Pastoral in den Gemeinden und Pastoralverbünden für die nächsten 10 Jahren zu formulieren, hat unser Bischof einen Dialog mit den Ehren- und Hauptamtlichen des Bistums angestoßen. Mit unserer Vollver-sammlung wollen wir diesen Dialog aufgreifen und beraten, wie wir ihn unterstützen und unsere Kirche für die Zukunft vorbereiten“, so der Vorsitzende des Katholikenrates, Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel). „Wir fühlen uns durch die Ergebnisse der gerade beendeten Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in diesem Vorgehen bestärkt“, erklärte Pfeifer. In einem jetzt veröffentlichten Schreiben laden die Bischöfe zu einem Gesprächsprozess ein, in dem es um ‘eine vertiefte Klärung und Ver-gewisserung in Bezug auf das Zeugnis der Kirche in die Welt und ihre Sendung für den Menschen’ gehen soll. „Wir sehen das Ringen um die Zukunft der Pastoral in unserem Bistum als Teil dieses von der Bischofskonferenz initiierten Gesprächsprozesses und rufen alle Katholikinnen und Katholiken des Bistums zu Aufgeschlossenheit und zum Mittun auf“, so Richard Pfeifer.

(Herausgeber: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda, Redaktion: Mathias Ziegler)