Kinderseite Dezember 2005

Hallo liebe Kinder!
Hier ist er wieder, euer Toni. Ich war so mit Plätzchenbacken und Geschenke aussuchen beschäftigt, dass ich`s noch nicht geschafft habe, für euch etwas Neues zurechtzubasteln.
Ich hätte da sowieso mal ´ne Frage: Denn ich möchte gerne mal wissen, wieviele Kinder sich meine Seite überhaupt anschauen! Ich möchte wissen, ob ich im nächsten Jahr überhaupt weitermachen soll!
Wenn ja, schreibt doch bitte mal einen Kommentar zu dieser Seite. Eure Eltern können euch bestimmt zeigen, wie das geht. Ihr könnt mir auch schreiben, was ich besser machen kann, was euch gefällt und was nicht. Ihr könnt auch eine e-Mail an die Adresse auf der Homepage schreiben.
Ich möchte einfach wissen, ob ich mir die ganze Arbeit umsonst mache, oder ob ihr die Seite wirklich anschaut und ob sie euch gefällt. Und indem ihr mir einen Kommentar schreibt, könnt ihr ja selbst mitbestimmen, wie die Seite in Zukunft aussehen soll! Also, haut in die Tasten!
Eine schöne, besinnliche Adventszeit und ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest wünscht euch und euren Famlien
euer Toni!

Rezept:

Engelchens Mandarinentorte

Diese Zutaten brauchst du:
250 g Mehl
ein halbes Päckchen Backpulver
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
70 g Butter
1 Ei
evtl. 2-3 EL Milch
500 g Mandarinenschnitze aus der Dose, gut abgetropft
50 g Mandelplättchen
250 g süsse Sahne

Male dir eine schöne Engelschablone (ca. 30 cm groß)

1. Vermische Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker miteinander. Schneide in diese Mischung kleine Butterflocken hinein. Gib das Ei dazu und verknete alle Zutaten zu einem Teig. Wenn der Teig sehr fest wird, füge noch 2-3 Esslöffel Milch dazu.

2. Heize den Backofen auf 180 Grad vor.

3. Rolle den Teig auf der sauberen und bemehlten Arbeitsfläche aus. Schneide den Engel aus dem Teig aus. Forme aus dem Restteig eine lange, dicke Schnur und lege sie als Rand um den Engel. Steche den Teig mit der Gabel mehrmals ein.

4. Verteile zuerst die Mandelplättchen auf dem Engel, dann legst du die Mandarinenschnitze darauf. Jetzt muss der Engel für ca. 30 Minuten in den Backofen.

5. Lasse den Engel gut auskühlen. Schlage die Sahne sehr steif, aber Vorsicht: Sie darf nicht zu Butter werden. Fülle die Sahne in einen Spritzbeutel. Jetzt kannst du dem Engel ein Gesicht und ein wunderschönes weißes Kleid spritzen.

Bastelidee:

Kerzen verzieren

Du brauchst:
– eine Kerze
– bunte Wachsplatten (aus dem Kerzen- oder Bastelladen)
– einen Bleistift
– ein spitzes Messer
– ein Holzbrettchen als Unterlage
– oder Ausstechförmchen

Male dir auf die Papierseite der Wachsplatten Motive auf und schneide sie vorsichtig mit dem Messer aus. Du kannst auch mit Ausstechformen Motive ausstechen. Drücke die Motive fest auf die Kerze, drücke sie solange an, bis sie sich etwas erwärmt haben, dann haften sie besser.
Nun kannst du bei einem gemütlichen Adventsabend mit der Familie deine selbstgestaltete Kerze anzünden, oder sie an Freunde der Verwandte zu Weihnachten verschenken. Denn selbstgemachte Geschenke machen die größte Freude!

Gebet:

Guter Gott,
der Advent ist eine schöne
und spannende Zeit.
Guter Gott, wir warten
und freuen uns auf Weihnachten.
Guter Gott, lass alle Menschen
dieses schöne Gefühl
und die Freude spüren.
Guter Gott, lass uns auf Menschen,
die einsam und allein sind, zugehen und
ihnen etwas von unserer Freude abgeben.
Amen.

aus: Christa Rix, Beten mit Kindern (GTB 992).
© Gütersloher Verlagshaus.
Gütersloh 1999

Meine gute Tat im Advent :

Besuch doch mal die alte Dame in der Nachbarschaft, die da ganz alleine wohnt, oder jemanden im Altersheim, der einsam ist. Alte Menschen freuen sich in der Regel sehr darüber, wenn junge Menschen oder Kinder sich für ihr Leben interessieren. Du musst gar nicht viel tun: Bitte deine Mama um ein paar selbstgebackene Plätzchen, nimm dein Lieblingsbuch, eine Zeitung oder ein Buch mit Adventsgeschichten mit und lies den alten Menschen etwas vor, erzähl ihnen von der Schule, deiner Familie, deinen Freunden. So kannst du in einer Stunde jemanden sehr glücklich machen! Und glaub mir, du wirst dich danach auch sehr gut und glücklich fühlen! Probiers einfach mal aus.

Kinderseite Oktober 2005

Hallo, liebe Kinder!
Ich weiß, ich bin zu spät dran mit der neuen Kinderseite, aber vor lauter Kastanien- und Blättersammeln habe ich es einfach nicht früher geschafft!
Ich hoffe, ihr verzeiht mir!
Was ich noch sagen wollte: Bei unserem Malwettbewerb im September hat leider nur ein Kind mitgemacht! Da war ich ein bisschen enttäuscht. Aber bei diesem Kind möchte ich mich herzlich bedanken: Nico, dein Bild ist ganz große Klasse! Einen Preis bekommst du natürlich auch, für die viele Mühe, die du dir gemacht hast.
Für die Anderen: Vielleicht habt ihr ja das nächste Mal doch Lust mitzumachen? Ihr könnt übrigens unten auf der Seite auf „Kommentar“ klicken und mir mal eure Meinung zur Kinderseite schreiben. Was ihr gut oder doof findet, was ihr euch wünscht, welche Ideen ihr habt, was ich besser machen kann, u.s.w.
Freue mich auf ganz viel Post von euch,
Euer Toni!

Gebete:

Lieber Gott, ich danke dir,
dass du gabst zu essen mir.
Mache auch den Armen satt,
der vielleicht noch Hunger hat.
Volksgut

Du lässt die Quellen hervorsprudeln
in den Tälern,
allen Tieren des Feldes
spenden sie Trank,
Menschen und Tiere stillen
daraus ihren Durst.
Du lässt Gras wachsen für das Vieh
und Pflanzen für uns Menschen,
damit wir Brot gewinnen von der Erde,
das unser Menschenherz stärkt,
und Wein, der unser Herz erfreut.
Alle warten auf dich,
dass du ihnen Speise gibst
zur rechten Zeit.
Lobe den Herrn meine Seele.
Halleluja!
Psalm 104

Jede Gabe kommt von dir,
was ich brauche,
schenkst du mir.
Ich will dich loben,
ich will dich preisen
und dir immer Dank erweisen.
Alter Tischspruch

Mit dem Essen, das er gibt,
zeigt uns Gott, dass er uns liebt.
Schenk den Menschen auf der Welt
Brot und alles, was noch fehlt. Amen.

aus: Die allerschönsten Kindergebete, Weltbild Verlag

Tomatenketchup selbstgemacht:

Zutaten:
· 1 ½ kg Tomaten
· 200 g Zwiebeln
· 200 ml Rotweinessig
· 100 g Zucker (oder Ahornsirup)
· 50 g Salz
· Paprikapulver
· 1 Bund Petersilie
· 1 Bund Basilikum
· etwas Liebstöckel (Maggikraut)
· 2 Zweige Thymian
· 2 Lorbeerblätter
· etwas Muskat

1. Wir waschen die Tomaten, entfernen den Fruchtansatz und vierteln sie, die Zwiebeln schälen wir und schneiden sie in feine Würfel.
2. Das Gemisch kochen wir zusammen mit Essig, Zucker und den klein geschnittenen Kräutern etwa eine Stunde.
3. Zum Schluss muss die Masse dicklich eingekocht sein. Nun streichen wir die Tomatenmasse durch ein feines Sieb und füllen sie möglichst heiß mit einem Trichter in saubere, gut verschließbare Gläser. Am besten sterilisiert man die verschlossenen Gläser noch einmal 30 Minuten lang bei 80°C. Und nun: Guten Appetit!

aus: Mit Kindern das Kirchenjahr erleben, Weltbild Verlag

Bastel- und Spielidee:

Fang die Kastanie:

Du brauchst eine Kastanie, einen Papp- oder Plastikbecher, eine 45 cm lange Schnur und eine Stricknadel.

Setze die Stricknadel in der Mitte der Kastanie an und bohre mit ihr vorsichtig einen kleinen Tunnel durch die ganze Kastanie.
Durch diesen Tunnel ziehst du dann die Schnur, bis ein ausreichend langes Stück aus der Kastanie herausguckt, um es zu einem dicken Knoten zu binden. Der Knoten muss so dick sein, dass die Kastanie nicht mehr von der Schnur rutschen kann.
Jetzt nimmst du den Pappbecher zur Hand und schneidest mit einem spitzen Messer ein kleines Loch in den Boden. Dadurch ziehst du das andere Ende der Schnur und verknotest es ebenfalls gut.
Fang die Kastanie! Du wirfst die Kastanie in die Luft und versuchst, sie mit dem Pappbecher aufzufangen.
Mit ein bisschen Übung ist das ganz leicht!

Viel Spaß beim Trainieren!

Malwettbewerb

So, jetzt zum Malwettbewerb: Eure Aufgabe ist: Malt ein Bild von einer Monstranz. (Kleiner Tip: Schaut sie euch am Tag des ewigen Gebets gut an oder seht im Internet nach). – Gebt dieses Bild bitte bis zum 30. September 2005 im Pfarrbüro Künzell ab oder werft es dort in den Briefkasten. Bitte vergesst nicht, euren Namen, euer Alter und eure Adresse darauf zu schreiben! Die Gewinner werden Mitte Oktober hier auf der Kinderseite bekannt gegeben. Dort finden die Gewinner dann auch den Termin für die Preisverleihung. – Viel Spass beim Malen. Ich freu mich auf eure Bilder. Bis bald, Euer Toni

So wie du bist – Fortsetzung

Fortsetzung „So wie du bist“ Das Mädchen saß auf den Stufen und sah sehr traurig aus. Sie hielt ein Foto in den Händen, auf dem eine Frau abgebildet war. Da trat ihr Vater in die Tür und sagte zu ihr „Ach Saskia, stell doch Mamas Foto wieder auf den Tisch. Auch wenn du es den ganzen Tag anschaust, davon kommt sie doch nicht zurück! Sie ist jetzt im Himmel beim lieben Gott und dort geht es ihr wieder gut. Dort ist sie nicht mehr krank; sie schaut jetzt von dort oben auf dich herab und ist immer bei dir.“ Da sprang Saskia auf und rannte weinend davon. Klara hatte Mitleid mit ihr und lief ihr schnell nach. Unter einem Busch sah sie Saskia sitzen und ging langsam auf sie zu. Sie setzte sich neben sie ins Gras und kuschelte sich an sie. Saskia schaute auf, sah das Lamm neben sich sitzen und fing an zu lächeln. „Na du bist ja ein nettes kleines Lamm! Und du hast so hübsche schwarze Flecken auf deinem Fell! Das sieht wirklich sehr lustig aus.“ Und Sakia fing an zu lachen, sie konnte gar nicht mehr aufhören. Klara dachte, Sakia würde sie auslachen und stand traurig auf. 

 Doch Saskia rief ihr nach: „Halt, Stopp! Bleib hier, kleines Lamm! Das war doch nicht böse gemeint! Ich habe doch nur gelacht, weil ich deine schwarzen Flecken so schön finde. Und ich dachte, wir könnten vielleicht Freunde werden? Was meinst du?“ Klara lächelte glücklich und drückte sich an Saskias Seite. Als es dunkel wurde, gingen sie zusammen zum Wohnwagen zurück. Dort wartete Klaras Mutter geduldig auf sie. Saskia und Klara verabschiedeten sich voneinander und Klara ging mit ihrer Mutter zu ihrem Schlafplatz. Da sagte Klara auf einmal: „ Mama, ich glaube jetzt habe ich verstanden, was du mir heute morgen sagen wolltest. Du hast doch gesehen, dass Saskia vorhin ganz traurig war. Dann hat sie mich angeschaut und gelächelt. Meinst du, deshalb hat mir der liebe Gott die schwarzen Flecken gegeben? Damit ich andere zum Lachen bringe?“ „Vielleicht!“ sagte die Mutter und beide schliefen mit einem Lächeln ein.

ENDE

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