Dankgottesdienst und Neujahrsempfang 2020

Mehr als 120 ehren- sowie 18 hauptamtlich in unserer Gemeinde aktive Menschen kamen am Abend des 3. Januar zum Dankgottesdienst zusammen, an den sich der traditionelle Neujahrsempfang mit besonderen Ehrungen, dem traditionellen Jahresrückblick (rund 300 Bilder, siehe weiter unten in diesem Beitrag) und gutem Essen anschloss. – Pfr. Liebig blickte in seiner Predigt auf das Jubiläumsjahr 2019 als Jahr des Feierns und der Veränderung zurück und ermutigte angesichts der weiteren Entwicklung unserer Gemeinde zur Fortsetzung des ehrenamtlichen Engagements. Neben der Arbeit der Hauptamtlichen benötige eine Pfarrgemeinde unbedingt den breiten Einsatz von vielen Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen, die eines verbinde: der christliche Glaube in der Berufung auf Jesus Christus als gemeinsame Suche nach dem Gott des Lebens. Bleibe dieser Dienst äußerlich und nur aus der Gewohnheit motiviert, reiche das nicht. Jesus Christus müsse antreibende Kraft sein und bleiben, damit das Engagement ein trag-, lebens- und zukunftsfähiges Fundament gewinne. Der Name Jesu, dem dieser Tag gewidmet ist, bedeute “Gott rettet” – und dies sei entscheidend: Gott nehme uns an der Hand, wenn wir uns durch ihn führen lassen, er habe auch uns beim Namen gerufen, so dass wir beteiligt seien am Rettungsplan Gottes und weiter fragen, wie wir diesen Rettungsplan umsetzen und dabei Menschen mitnehmen und begleiten können.

Lesung (Philipper 2,1-11): Wenn es also eine Ermahnung in Christus gibt, einen Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, ein Erbarmen und Mitgefühl, dann macht meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig, dass ihr nichts aus Streitsucht und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
Evangelium (Lukas 2,21-24): Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war. Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
Foto-Strecke von Christiana Fischer – vielen Dank für die schönen Aufnahmen!