Dreikönigssingen 2020 in St. Antonius und St. Pius

Auch dieses Jahr waren wieder viele Kinder und Jugendliche unserer Gemeinden St. Antonius und St. Pius auf den Beinen um als Sternsingerinnen und Sternsinger nicht nur Zeugnis abzulegen und die Frohe Botschaft in die Welt hinauszutragen, sondern auch um als Beitrag zur Linderung der Not im Libanon Geld zu sammeln. In der Aussendungsfeier, die am Samstagmorgen in St. Pius stattfand, unterstrich Pfarrer Liebig die Bedeutung dieser Zeugenschaft gerade in unserer Zeit der sich leerenden Kirchen: “Je weniger Menschen in der Kirche sind, desto wichtiger ist euer Dienst!” – Viele Schritte legten die Gruppen mit ihren Leiterinnen und Leitern danach durch Wind und Regen an viele Haustüren zurück und brachten den Sternsinger-Segen mit:
An das gemeinsame Mittagessen im Thomas-Morus-Haus schloss die Fortsetzung der Hausbesuche an, wieder wurde auch der “CMB 2020”-Segenswunsch (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) hinterlassen und vielerorts gab es neben großzügigen Geldspenden (insgesamt kamen über zweieinhalbtausend Euro zusammen!) auch einige stärkende Süßigkeiten mit auf den Weg. – Abschluss der Aktion war dann der abendliche Gottesdienst in St. Antonius, bei dem wieder viele der Sternsingerinnen und Sternsinger beteiligt waren. Im Predigt-Gespräch entwickelte Gemeindereferent Steffen Büdel gemeinsam mit den Kindern, dass es beim Glauben um die wahrhaft großen Dinge geht und dass Gott uns in Christus mit genau diesen großen Dingen beschenkt: Freude, Hoffnung, Frieden, Glück und mehr schmücken den Weg zur Krippe, den die Sterndeuter, die Sternsingerinnen und Sternsinger und alle Menschen des Glaubens gehen. – Nachfolgend finden Sie wie gewohnt die Audio-Aufnahme des Gottesdienstes und die biblischen Texte des Tages, dazu auch Hintergrundinformation zum Sinn der Sammlung und außerdem eine umfangreiche Foto-Strecke…

Erste Lesung (Jesaja 60,1-6): Steh auf, werde licht, Jerusalem, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. Erhebe deine Augen ringsum und sieh: Sie alle versammeln sich, kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen. Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird erbeben und sich weiten. Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu, der Reichtum der Nationen kommt zu dir. Eine Menge von Kamelen bedeckt dich, Hengste aus Mídian und Efa. Aus Saba kommen sie alle, Gold und Weihrauch bringen sie und verkünden die Ruhmestaten des Herrn.
Zweite Lesung (Epheser 3,2–3a.5–6): Ihr habt gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kundgetan. Den Menschen früherer Generationen wurde es nicht kundgetan, jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.
Evangelium (Matthäus 2,1-12): Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Foto-Strecke: Dreikönigssingen 2020 in St. Antonius und St. Pius