Doch, es hat Zweck, es hat Sinn!

“Es hat keinen Zweck… oder?” – mit dieser Frage fasst Pfr. Liebig in seiner Einleitung und seiner Ansprache zum Dritten Sonntag der Osterzeit 2020 die düstere Stimmung der Emmaus-Jünger zusammen, die aus den Scherben des Kreuzestodes Jesu und ihren zerstörten Träumen, Sehnsüchten und Erwartungen auf dem Weg sind zurück in das, was von ihrem Leben übrig geblieben ist, Abstand nehmend von der Sache und der Gemeinschaft Jesu. Ihr Vertrautes und ihr Vertrauen ist erschüttert. Genau diese Stimmung, so Pfr. Liebig weiter, mache sich auch heute immer wieder breit, gerade im Zusammenhang mit der Corona-Krise in ihren zahlreichen Varianten. Und doch: Es ist uns gesagt, dass “es” einen Zweck hat, selbst die Schmach von Kreuz und Leiden – es hat Zweck, es hat Sinn. Wie die Emmaus-Jünger ihre Blindheit verlieren und Christus erkennen, wie die Jünger aus dem Tagesevangelium nach erfolglosen Versuchen im Namen Jesu die Netze noch einmal auswerfen sollen und dies tun und dabei einen reichen Fang machen, so dürfen wir auch heute auf den Beistand Gottes hoffen und darauf vertrauen, dass sich im großen und für uns Menschen letztlich undurchdringbaren Plan Gottes alles zum Guten wendet…

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