Ökumene-Knigge

Mit freundlicher Genehmigung des Mitherausgebers, Pfarrer i.R. Jürgen Dittrich, hier die PDF-Fassung der zweiten Auflage des im Auftrag der ökumenischen Kommission für pastorale Fragen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Sachsen-Anhalt entstandenen “Ökumene-Knigge”. Die Themen des Dokuments: Gottesdienstliches Leben (Bibel, Gesangbuch, Im Gottesdienst, In der Kirche, Taufe/Firmung/Konformation, Das Heilige Mahl/Eucharistie/Abendmahl), Frömmigkeit (Das Heilige, Heilige Zeiten, Die Heiligen), Christliche Praxis im Alltag (Ökumenisch handeln, Frömmigkeit im Alltag, Gebet, Beim Essen, Formen des gemeinsamen Lebens, Liebe/Partnerschaft/Ehe, Sterben/Tod/Beerdigung) und Formales (Form/Stil, Anreden, Ranagordnung/Respekt)… – Alle 19 Artikel haben folgenden gleichen Aufbau: (I) Kurze Beschreibung der Thematik, (II) Darstellung des unterschiedlichen Verständnisses und der verschiedenen Handhabungen in den verschiedenen Kirchen der multilateralen Ökumene. Soweit möglich werden hierzu die bereits vorhandenen ökumenischen Möglichkeiten und ihre Anwendungsbereiche genannt. (III) Der Blick auf das Handeln weist auf Punkte hin, die unbedingt in der Begegnung und im gegenseitigen Handeln beachtet werden sollten. (IV) Abschließend stehen Hinweise, die dazu dienen, eine Haltung der kirchlichen Selbstgenügsamkeit zu vermeiden und die versuchen, ökumenische Sensibilität zu schärfen. – Aus dem Vorwort: “Sich in der Ökumene in all ihrer Vielfältigkeit und Buntheit sicher zu bewegen und gleichzeitig das eigene Profil nicht in Abgrenzung, sondern im Miteinander zu schärfen, mag mitunter eine große Herausforderung sein. Dabei bietet der »Ökumene-Knigge« viel mehr als der Titel suggeriert. Er enthält keine konkreten Verhaltensregeln im ökumenischen Bereich, er sagt nicht, wann wem die Tür aufzuhalten ist oder wer links oder rechts bei Ökumenischen Pilgerwegen zu gehen hat. Vielmehr gibt er einen Gesamtüberblick u.a. über die großen Themen der Frömmigkeit, der Theologie, der Sakramente und der Ämter. Selbstverständlich kommen auch Hilfestellungen zu Verhaltensweisen in den Blick, aber sie werden eingebettet in einen größeren Kontext, der die Rahmenbedingungen dessen erschließt, weshalb sich einige Verhaltensweisen anbieten und manche eher nicht…”

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