Kinder- und Jugendpfarrblatt 1/2005

Hallo Kinder, Jugendlichen, Firmbewerber, J-KABler, KLJBler, Messdiener und an alle Interessierte der Kinder- und Jugendarbeit

Ist dieses Blatt gerade aus dem Pfarrbrief heraus gefallen und schon jetzt auf dem direkten Weg bei dir zum Drin-rumstöbern angekommen?

Na dann hat unser Experiment geklappt!

Wir möchten euch heute eine Neuerung „zur Probe“ mit auf dem Weg gegeben. Mit dem beiliegenden „Kinder- und Jugendpfarrblatt“ präsentieren wir eine Zusammenstellung aller wichtiger Aktionen und Informationen in und über unsere Pfarrei hinaus, die du wissen solltest.

Dieses Infoblatt könnt ihr euch zurecht schneiden, aufkleben, einrahmen, an die Wand hängen, verzieren, auswendig lernen, als Theaterstück einstudieren oder einfach auch nur auf den Schreibtisch legen, damit ihr keine wichtige Sache verpasst.

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Anschreiben 06/2005

Liebe Pfarrgemeinde,

am 13. Juni begehen wir unser Patronatsfest, das Fest des Heiligen Antonius von Padua.

Am Sonntag darauf feiern wir – wie in jedem Jahr – unser alljährliches Pfarrfest. Wir haben es in diesem Jahr unter das Leitwort gestellt: „Gemeinsam sind wir stark“

Der Gedanke vom Schiff wird vor allem im Festgottesdienst eine tragende Rolle spielen.

Viele Menschen finden sich an Bord des Schiffes wieder, die fragen, ob sie mitdürfen, die dann mitfahren und mitgenommen werden. Einige steigen wieder aus, wechseln auf ein anderes Boot oder gehen wieder an Land. Viele bleiben an Bord, einige helfen mit beim Rudern, Karten lesen, Ausschau halten. Andere bringen sich ein mit Musik und Geschichten oder mit Essen und einige fahren auch einfach nur so mit.

Ich wünsche mir für dieses Boot, dass alle willkommen sind.

Ich wünsche mir auch, dass dieser Gedanke auch über unser Pfarrfest hinaus Viele zu tragen vermag.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Pfarrbrief 06/2005

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie hier kostenlos erhalten.

Als Ergänzung bieten wir Ihnen hier das neue Kinder- und Jugendpfarrblatt in dessen erster Ausgabe an – ebenfalls im PDF-Format.

Vorstellung: Ökumenischer Gesprächskreis

Vor mehr als 25 Jahren (das genaue Datum war hier nicht mehr festzustellen) wurde von Herrn Pfarrer Willi Schmitt, St. Antonius, ein Rundschreiben zu einem gemeinsamen Treffen im Thomas Morus-Haus versandt mit einer Einladung an Ehepaare, die in konfessionsverschiedenen, oder treffender konfessionverbindenden Ehen leben. Das Schreiben fand großen Zuspruch, doch leider blieb es für viele der Teilnehmer bei dieser einmaligen Zusammenkunft.

Es hat sich jedoch ein interessierter Kreis von Ehepaaren gebildet, die seither die anberaumten Termine der Treffen weitgehend einhielten. Seinerzeit wurde vereinbart, jeweils am 1. Donnerstag eines jeden Monats, mit Ausnahme der Schulferien und Feiertage, einen Ökumenischen Gottesdienst zu feiern, und zwar abwechselnd in der St. Antonius-Kirche, der Christophorus-Kirche und der Maria-Hilf-Kirche mit den Pfarrern dieser Kirchen. Anschließend an diese Gottesdienste trifft sich dann die Gemeinde in den Gemeinderäumen zu einem Gespräch über die Ökumene.

Es wurden Erfahrungen ausgetauscht über die verschiedenen Lebenskreise, allgemeine aktuelle Themen, über Trauungen, Taufen, Kindererziehung, Schule usw., die oft lebhafte und teils auch kontroverse Diskussionen auslösten. Herr Pfarrer Echtermeyer brachte uns dazu eine kleine Sammlung von Briefen zweier Freunde (eines katholischen und eines evanglischen Pfarrers) mit dem Titel “Gespräche über den Zaun” mit. Die darin gestellten Fragen bezüglich der Unterschiede zwischen den Konfessionen gaben uns wiederum genügend Gesprächsstoff.

Durch Herrn Pastor Krückeberg aus Dalherda erfuhren wir vor vielen Jahren von der kleinen Kapelle im Hans Asmussenhaus. Seit ca. 1982 treffen wir uns jedes Jahr mit Pfarrern und Familien zu einer Andacht in dieser wunderschönen Kapelle. Anschließend haben wir ein geselliges Beisammensein.

Zur Tradition geworden ist ebenfalls im Sommer eine Andacht auf der Milseburg, die mit einen kleinen Imbiss abgeschlossen wird.

Durch den Besuch von Herrn Prof. Schick, seinerzeit ökumenischer Referent für das Bistum Fulda, konnten wir in unserem Gesprächskreis fruchtbare Gedanken austauschen. Für Seminaristen, die uns kurz vor ihrer Priesterweihe zu einem Meinungsaustausch zur Verfügung standen, war der Besuch in unserem Kreis durch unsere Erfahrungen in konfessionsverbindenden Ehen sicherlich interessant.

Vor einiger Zeit war der Besuch einer ökumenischen Kommunität im Westerwald auf Veranlassung von Herrn Pfarrer Dr. Jasper für uns ein wichtiger Baustein zur ökumenischen Glaubensfrage.

Allen Pfarrern, die den ökumenischen Gedanken gefördert und sich dafür eingesetzt haben, gilt unser Respekt und Dank – für die katholische Kirche: Pfr. Willi Schmitt (i.R.), Pfr. Rudolf Liebig, Pfr. Lucas (gest.) und Pfr. Nickel; für die evangelische Kirche: Pastor Krückeberg (gest.), Pfr. Dr. Jasper, Pfr. Berdux (gest.), Pfrin Minx (i.R.) und Pfr. Echtermeyer.

Kontakt: Pfarrer Rudolf Liebig, Tel. 9339150

Vielen Dank an Margot und Konrad Tratz für die Erstellung dieses Textes!