Anschreiben 02/2005

Liebe Pfarrgemeinde!

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Pfarrgemeinde!

Wir legen in unserem Leben stets großen Wert auf unseren freien Willen, was sicherlich für unser persönliches Leben von großer Bedeutung sein dürfte. Und wenn uns etwas gut gelingt, dann nehmen wir auch gern den Erfolg für uns in Anspruch.

Ganz anders ist das allerdings, wenn wir Schuld auf uns laden. Dann sind oft andere verantwortlich: die Gesellschaft oder das Elternhaus … Dann „waschen wir unsere Hände in Unschuld.“ Und spülen – ohne es vielleicht zu merken unsere eigene Würde mit ab.

Ich meine allerdings, dass es zur Freiheit des Menschen gehört auch schuldig zu werden und diese Schuld vor sich, vor einander und vor Gott einzugestehen.

So gesehen kann die vor uns liegende Fastenzeit eine gnadenreiche Zeit werden, wenn wir frei werden von falschen Bindungen. Dabei geht es allerdings nicht nur um das frei werden von, sondern auch um das frei werden für … das Gebet, den Kirchenbesuch, ein Buch, das Glaubensseminar in der Fastenzeit, die Familie oder einen Krankenbesuch …

So wünsche ich uns allen, dass wir in dieser Fastenzeit zu einer neuen Freiheit finden, die vom Willen Gottes getragen und geprägt ist.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Pfarrbrief 02/2005

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Anschreiben 01/2005

Liebe Pfarrgemeinde!

“Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde”, so steht es in der Bibel. Zum Jahreswechsel wird der Faktor Zeit jedem wieder neu ins Gedächtnis gerufen.

Es wird uns klar, die Zeit steht nicht still.

Und dann ist es gut, zu wissen, dass Gott uns in dieser Zeit an den Händen hält und begleitet. Verlassen wir uns darauf, dass Gott uns eine innere Kraft schenkt für das Neue Jahr 2005 – eine Kraft, die uns zu tragen vermag.

So wünsche ich Ihnen für das Neue Jahr von ganzem Herzen diese innere wie auch äußere Kraft.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Pfarrbrief 01/2005

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Anschreiben 12/2004

Liebe Pfarrgemeinde!

Advent – Weihnachten steht vor der Tür. Wir erwarten Jesus Christus in unserem Leben. Kürzlich las ich in einem Büchlein, dass jemand einen Engel traf und ihn fragte:

“Warum geht denn Jesus Christus zu den Menschen und wird einer von ihnen, wenn doch keiner nach ihm verlangt?“ Und der Engel gab ihm zur Antwort: “Er liebt – er liebt sie; und wer liebt, der kann nicht anders! – Weißt du, Mächtigen muss man gehorchen, Starke muss man fürchten, Reiche mag man beneiden, Kluge kann man bewundern. Kinder – kann man nur lieben. Darum kommt er nicht mit Macht und Herrlichkeit in die Welt, sondern als Kind.”

Vielleicht ist das eine Antwort und ein Anspruch für die adventliche und weihnachtliche Zeit, die vor uns liegt. Sollten wir nicht überlegen, ob das Kleine – ein Besuch, eine Karte, ein Telefonat oder ein ehrlich gemeintes “Wie geht es dir” – diese Zeit prägen könnte. Verlangen wir nach ihm, nach seiner Liebe in diesen Tagen, öffnen wir uns für ihn und lassen wir uns beschenken, dann kann Jesus Christus in diesen Tagen bei uns ankommen.

So wünsche ich Ihnen zusammen mit meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Gottes reichen Segen zum Advent und für die vor uns liegende
weihnachtliche Zeit.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig