Predigt: Herzenswort auf Herbergssuche

Evangelium (Joh 1,1-5.9-14): Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


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[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


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Predigt: Heiligkeit unterwegs

Anmerkungen zum Bild von Joachim Kahl, Marburg

Evangelium (Lk 2,22.39f.): Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen. Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.


Liturgische Texte des Tages


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[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081228predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


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Predigt: Menschwerden wie Maria

Evangelium (Lk 1,26-38): [Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas] Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.


Liturgische Texte des Tages


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Predigtgespräch: Lichtzeugnis geben

Evangelium (Joh 1,6-8.19-28): Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte. des Eva


Liturgische Texte des Tages


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Weihnachtsbrief

Im Advent 2008

Wir wollen danken für unser Brot.
Wir wollen helfen in aller Not.
Wir wollen schaffen, die Kraft gibst Du.
Wir wollen lieben, Herr, hilf dazu.

Liebe Mitglieder, Freunde, Verwandte und Gönner des Freundeskreises!

Wir vom Vorstand des Freundeskreises grüßen Sie alle ganz herzlich und möchten zuerst für Ihre Mithilfe danken, finanziell wie auch im Gebet.
Wie in jedem Jahr geht ein besonderer Dank an die Pfarrei St. Antonius Künzell, Herrn Pfarrer Liebig, dass wir für alle Treffen die Räumlichkeiten im Thomas-Morus-Haus nutzen dürfen.
Am 8. März war unsere Jahreshauptversammlung und Vorstandssitzung.
Mit Sr. Therese fand eine weitere Vorstandssitzung am 12. September 2008 statt.
Ja, Sr. Therese konnte unerwartet und gesund (!) einen Heimaturlaub vom 3. Juni bis 15. September 2008 antreten. Begonnen hatte das Jahr 2008 mit Vertreibungen, Tausenden von Flüchtlingen, Bombardierungen im Mt. Elgon-Gebiet und erschreckend vielen Ermordungen. Somit war die Notsituation unbeschreiblich groß. In diesen Wochen war Sr. Therese völlig isoliert und konnte auch nicht die zwei Krankenaussen-stationen Wokape und St. Boniface besuchen. Vor Ort waren je 2 Pflegekräfte. Kontakt erfolgte über Mobiltelefon. Zu den 12 Kindern in Chelelemuk nahm Sr. Therese weitere 4 Waisenkinder/Geschwister auf, deren Eltern grausam ermordet wurden. Der kleine Peter grüßt und dankt im Namen aller Kinder (siehe Foto).

Dank der sicheren Bankverbindung zur Barclay-Bank in Kenia konnten wir Ihre Spendengelder an Sr. Therese überweisen.

Der Freundeskreis wurde 1988 gegründet und so feierten wir das 20 jährige Bestehen mit Sr. Therese in einer feierlichen Messe am 10. August 2008 in St. Antonius, Künzell, auch in Anwesenheit von Bischof Norman King’oo Wambua.

Höhepunkt in Sr. Thereses Besuchszeit war die Verleihung der Elisabeth-Medaille.In Anerkennung ihres lebenslangen außerordentlichen Engagements (seit 1957) zugunsten der Armen und Kranken in Afrika hat Bischof Heinz-Josef Algermissen am Freitag, 8. August 2008, Sr. Therese die Ehrenurkunde und die Elisabeth-Medaille des Bistums Fulda überreicht. Dies ist eine der seltensten und höchsten Auszeichnungen, die das Bistum für treue Dienste zu vergeben hat.

Bei unserer Vorstandssitzung im September mit Sr. Therese konnte die Situation vor Ort nochmals genauestens und umfassend durchgesprochen werden. Krankenstationen, Gärten, Sorgenkinder, aber auch aussichtsreiche Planungen. So hofft sie, dass 2 Oberschülerinnen, die in St. Boniface leben, im Frühling 2009 die Ausbildungen zur Krankenschwester und Lehrerin antreten können.

Wir vom Vorstand sagen nochmals „Herzlichen Dank“ und wünschen Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein friedvolles Jahr 2009.

Für den Vorstand

Heide Bubeck

Und hier der letzte Brief von Sr. Therese

St. Mary’s Health Unit
Chelelemuk P.O. Box 14
Malakisi via Bungoma 50209
Kenya East-Africa 16. Nov. 2008

Meine Lieben zu Hause, Verwandte, Bekannte und alle unermüdlichen Mithelfer vom Freundeskreis,

Euch und Ihnen allen wünsche ich ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest, sowie Gottes Schutz und Hilfe im Neuen Jahr.

Herzlich möchte ich mich bedanken für die schönen Tage und Wochen meines Heimaturlaubes, — ein großes Geschenk. Heimat, ein Vorgeschmack vom Himmel, wo unsere ewige Heimat auf uns wartet. Im Abschied habe ich Euch und Sie alle mitgenommen im Gebet und im Gedenken.

Danken möchte ich dem Freundeskreis, allen Spendern und Helfern, die meinen Dienst unter den Notleidenden hier im äußersten Westen Kenias schon 20 Jahre ermöglichen. Unser Herrgott vergelte, was Sie für Kranke, Waisen, Witwen, Ausgestoßene, Flüchtlinge, mittellose Schüler und Studenten tun.

Seit meiner Rückkehr im September haben wir fast täglich Regen. Grüne Gärten, schlechte Straßen und Brücken. Überschwemmungen haben rund 300.000 Familien obdachlos gemacht, auch im südlichen Teil unserer Diözese. Seit einem Monat sind wir von unseren Außenstationen Wokape und St. Boniface abgeschnitten. Wir verständigen uns mit Mobiltelefonen.

Sorge bereitet uns noch immer die Unsicherheit in der hiesigen Gegend. Die Polizei ist tatenlos.

In der Nachbarpfarrei Sirisia können Inlandflüchtlinge vom Mount Elgon wegen Unsicherheit noch nicht zurück in ihre Häuser. Tagsüber arbeiten sie auf ihren Feldern, vor der Nacht kehren sie in ihre Flüchtlingsbehausungen zurück. Die gegenseitige Hilfe ist bewundernswert.
Landesweit wurden viele Flüchtlingslager geräumt, auch unter Regierungsdruck, ohne dass die Landfrage gelöst wurde. Obdachlose Inlandsflüchtlinge gibt es noch viele.

Die große Frage, wie die Regierung mit den Anführern des Chaos nach den Wahlen umgeht, bleibt, muss aber binnen eines Monats gelöst werden, sonst kommen die Schuldigen vor das internationale Gericht in Den Haag.

Kenia lebte hoch, als der große Sohn Barak Obama zum U S Präsidenten gewählt wurde. Die Freude ist übergroß, so auch die Hoffnungen. Der Vater Obamas, stammesmäßig ein Luo, stammt vom Siaya Distrikt, nahe am Viktoria-See. Die nächste Stadt ist Kisumu. Obamas Stiefgroßmutter lebt noch dort, wo sie den jungen Obama drei Jahre betreute. Im vorigen Jahr besuchte er seine Heimat. Hoffen wir, dass Obama eine Inspiration zum Guten seiner afrikanischen Kollegen sein wird. Wir hoffen, hoffen und beten!!!

Herzliche Grüße und alles, alles Gute, Eure und Ihre Sr. Therese Vogel

Predigt: Wegbereit Weg bereiten

Evangelium (Mk 1,1-8): Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.


Liturgische Texte des Abends


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Predigt: Wachsam sein mit allen Sinnen

Evangelium (Mk 13,33-37): [In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern:] Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!


Liturgische Texte des Tages


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Predigt: Christus – König mitten unter uns

Evangelium (Mt 25,31-46): [In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:] Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden von ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Erde für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081123einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081123evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081123predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081123schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Leben in sorgsamer Wachbereitschaft

Evangelium (Mt 25,14-30): [In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:] Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld des Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081116einleitung.mp3] Pater Raphael: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081116evangelium.mp3] Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081116predigt.mp3] Pater Raphael: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081116schluss.mp3] Lektor/Pater Raphael: Vermeldungen, Gebet, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Die 10 Jungfrauen

Evangelium (Mt 25,1-13): Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081109einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081109evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081109predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081109schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)