Predigt: Herzenswort auf Herbergssuche

Evangelium (Joh 1,1-5.9-14): Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090104schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Predigtgespräch: Lichtzeugnis geben

Evangelium (Joh 1,6-8.19-28): Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte. des Eva


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081214einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081214evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081214predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigtgespräch (MP3)


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Firmung in St. Antonius

Einen lebendigen Gottesdienst mit engagierten jungen Christen konnten die Gemeinden St. Antonius und St. Pius am Samstag, dem 15.11.08 erleben. 26 Jugendliche aus St. Antonius und drei aus St. Pius wurden von Prof. Dr. Kathrein in der Piuskirche gefirmt.

“Mit Gott auf dem Weg” – dieses Thema präsentierten Firmlinge: Der Weg den sie bislang gegangen sind mit prägenden Erfahrungen durch Elternhaus, Gemeinde und persönliche Erfahrungen; die Firmung als Tor, gestärkt mit den sieben Gaben Geistes und das vor ihnen liegende Leben, in dem Gott an ihrer Seite stehen wird und in dem sie sich an Ihm ausrichten wollen.

Herr Prof. Kathrein stellte in seiner Predigt das Leben dar als eines, in das man als Kind “hineingeht” und in das unsere Firmlinge nun “hinausgehen” – immer an Seiner Hand.

Eine besondere Freude waren die engagiert vorgetragenen Lieder der ” Firmband”, einer Gruppe von Firmlingen und Jugendlichen, die sich für diesen Gottesdienst zusammengefunden hatte. Zur Gabenbereitung sangen sie ihren “Erstkommunionschlager” “Eine Handvoll Erde” und zum Zwischengesang “We want so see Jesus”.

Einige von der Taizé-Reise inspirierte Firmlinge brachten zum Dank einen Tanz dar: “Aber du weißt den Weg”. Dank sei auch der versierten musikalischen Gestaltung durch die Schola von St. Pius und St. Antonius.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Herr Pfr. Liebig allen, die zum Gelingen dieses “geistreichen” Gottesdienstes beigetragen hatten, insbesondere den Firmkatechetinnen für ihren Einsatz im ganzen Jahr.

Der Firmung war eine zehnmonatige Vorbereitung vorausgegangen. Vor den Sommerferien füllten Projekte die Vorbereitung, die dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch dienten. Auch soziale Projekte konnten gewählt werden, wie z.B. ein Tag im Haus Stephanus, ein Babysitterkurs und die Hilfe bei der Fuldaer Tafel. Nach den Sommerferien schloss sich der Glaubenskurs in 10 Einheiten an, der in drei Gruppen von Fr. Fladung, F. Heil, Fr. Liebig und Fr. Nebel geleitet wurde.

Unsere “Firmband” hoffen wir noch einmal im Advent in St. Antonius zu hören.

Predigt: Allerseelen – todbewusst leben!

Evangelium (Joh 11,17-27): Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081102einleitung.mp3] Pater Raphael: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081102evangelium.mp3] Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081102predigt.mp3] Pater Raphael: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081102schluss.mp3] Lektorin/Pater Raphael: Vermeldungen, Gebet, Segen & Sendung (MP3)


Anschreiben 11/08

Liebe Pfarrgemeinde!

Den Monat November bezeichnen wir oft als den “Totenmonat”, weil wir mehr als sonst mit unseren Gedanken bei denen sind, die vor uns waren. Die Festtage Allerheiligen und Allerseelen, der Volkstrauertag oder auch der Totensonntag lassen uns diese Verbindung zu unseren Verstorbenen leichter finden.

In diesem Monat ist unser Glaube an die Auferstehung gefordert. Dieser Glaube gibt uns die befreiende Gewissheit, dass nichts, was wir in unserem leibhaften Dasein tun, vergeblich getan ist, und er ruft uns auf, jeden einzelnen Augenblick als ein Samenkorn der Ewigkeit zu sehen und zu leben. Unser Tod mag der Schlusspunkt hinter unseren Erfolgen, unserer Produktivität, unserer Bekanntheit unter den Menschen sein, aber er ist nicht der Schlusspunkt unseres Fruchtbarwerdens. Das Gegenteil ist wahr: Die Fruchtbarkeit unseres Lebens erweist sich erst voll nach unserem Tod. Wir selbst sehen oder erfahren nur recht selten, dass unser Leben und Wirken fruchtbar ist. Oft sind wir zu sehr auf das fixiert, was wir zustande bringen und haben kein Auge für die Fruchtbarkeit unseres Lebens an sich. Aber das Schöne am Leben ist, dass es noch lange nach seinem Ende fruchtbar weiterwirkt.

So ist für mich diese Wahrheit im Weizenkorngleichnis besonders tief ausgedrückt, wenn Jesus sagt: ‚Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht’ (Joh 12,24).

Darin liegt das Geheimnis des Todes Jesu und des Todes aller Menschen, die in seinem Geiste gelebt haben.

Möge uns der Monat November dieser Wahrheit ein wenig näher bringen. Das wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig