Tagesimpuls

Heute hat uns die Sonne am Morgen schon begrüßt. Welch ein schöner Tag. Können wir das in diesen Zeiten überhaupt sagen? Ich denke schon. Heute ist ein schöner Tag und jeder von uns kann ihn zu einem schönen Tag werden lassen…

In der heutigen Lesung lesen wir im letzten Satz:  

„Jedoch, nimm dich in acht, achte gut auf dich! 

Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen,  und die Worte, die du gehört hast. 

Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!“

Dennoch geben wir acht aufeinander. Wir sind aktuell im sozialen Leben eingeschränkt. Wie gehen wir damit um? In dieser Lage gibt es aber wie auch das Wetter heute, viele Lichtblicke. Wir bemerken bei vielen Menschen, wie sie versuchen zu helfen und aneinander zu denken. Diese Lebensweise sollten wir auch in der weiten Ferne nicht vergessen, sondern sie weiter fördern! 

Denken wir daran, was uns in diesen Tag Halt gibt. Ich wünsche uns, dass wir in dieser Zeit das Positive in unserem Leben nicht vergessen und uns auf das Wichtige in unserem Leben besinnen und dies auch in der Zukunft immer mehr tun.

Im Evangelium lesen wir heute: 

„Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben,  sondern um zu erfüllen.“

Jesus sagt nochmal deutlich, dass er nicht gekommen sei, um irgendetwas aufzubrechen oder gar zu zerstören. Er ist da, um die Verheißungen Gottes zu erfüllen.

Gerade erleben wir, dass sich vieles verändert und wir nicht wissen wie es in zwei Monaten aussieht und was diese Zeit wirklich an unserem zukünftigen Leben verändert. Vielleicht können wir diesen Abschnitt im Rückblick trotz der vielen Verluste und Ängste, als eine erfüllende Zeit ansehen!?

Ein kühner Gedanke, ich weiß…  

Dennoch wir haben die Möglichkeiten, denn es ist nicht alles abgesagt:

  • Beziehungen sind nicht abgesagt
  • Liebe ist nicht abgesagt
  • Telefonate sind nicht abgesagt
  • Musik ist nicht abgesagt
  • Hoffnung ist nicht abgesagt
  • Beten ist nicht abgesagt

Wieder gebe ich Ihnen ein Lied aus dem Gotteslob zur Hand 

(Nr. 423 – Wer unterm Schutz des Höchsten steht), hören Sie es sich gerne mal an: 

Du meine Hoffnung und mein Licht (heute die Sonne aufnehmen!)? – Gottes Hand hält uns!

  • Zu hüten unsere Wege all!
  • Jeder seinen Schutz erfährt!

Diesem Schutz Gottes dürfen wir vertrauen. Auch wir erleben gerade, dass uns liebe Menschen nicht mehr besuchen können oder ich sie nicht mehr besuchen darf. Dennoch ist die Liebe nicht weg, sie zeigt sich nun durch das Fühlen und das Aneinanderdenken! Auch die Liebe Gottes können wir Menschen nicht immer sehen, vielleicht hilft uns diese Zeit, diese Liebe Gottes in unserem Leben neu zu entdecken und wahrzunehmen.

Gehen wir unseren Weg mit Gott weiter und vielleicht werden wir, wenn wir weitergehen, immer mehr verstehen. 

Erlebnis von gestern:

Meine Mutter schickt mir ein Bild per WhatsApp:

(Nicht alles ist abgesagt…: Sonne, Frühling, Beziehungen, Lieben, Lesen, Zuwendung, Musik, Freundlichkeit, Gespräche, Hoffnung, Beten sind NICHT abgesagt!!!)

Dieses leite ich an einige Gruppen und Personen weiter. Es gab einige positive Reaktionen darauf. Wie schön es ist, dass wir so miteinander Kontakt halten und uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern können!