Tagesimpuls

Am 19. März gedenken wir dem Heiligen Josef. Ja vom Josef wissen wir gar nicht viel. Eigentlich wollte er sich leise von Maria trennen, als er erfuhr, dass sie schwanger ist. – Doch es kam anders. Josef erkannte, dass sein Auftrag ist Maria zu begleiten und ihr zur Seite zu stehen. Für mich nahm er sich so die Rolle des „Ruhepols“ an. Und genau diese Rolle kann für uns heute ein Vorbild sein. Wollen auch wir zur Ruhe kommen und genau betrachten was jetzt dran ist und somit auch für andere eine Stütze in ihrem Leben sein…

In der heutigen Lesung lesen wir im letzten Satz:

„Ich werde für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein.“

Diese Zusage gibt Gott schon seinem Volk Israel. Immer wieder neu gilt diese Zusage Gottes. Können wir sie hören und auch annehmen?

Vielleicht können wir diese Zusage in der aktuellen Zeit sogar besser hören!?

Lassen sie uns gemeinsam heute nach Gott in unserem Alltag suchen. Wollen wir wie Josef die Ruhe bewahren und Gottes Stimme in unsere Herzen aufnehmen und weitergeben.

Im Evangelium lesen wir heute:

„Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.“

Wir erfahren immer wieder in der Bibel wie klar die Stimme Gottes die Menschen erreichten. Heute fällt uns dies immer schwerer. Nach Gottes Plan zu handeln klingt so einfach, doch dafür müssen wir zunächst Gottes Plan hören und annehmen. Wollen und können wir das überhaupt?

In diesen Tagen erleben wir wie sehr uns die Gemeinschaft unter Menschen fehlt. Die gemeinsamen Feiern, die gemeinsamen Unternehmungen sind stark eingeschränkt und öffentliche Gottesdienste „verboten“. Unser Glaube lebt von der Gemeinschaft. Hier versuchen wir nun auf anderen Wegen unterwegs zu sein.

Wir haben hier schon vieles auf die Beine gestellt. Dafür bin ich sehr dankbar. Und so können wir alle unsere Gemeinschaft in diesen Zeiten stärken. Machen Sie mit und nutzen Sie z. B. die Vorlagen von Grußkarten oder schauen Sie wie sie anderen eine Freude machen können!

Erlebnis von gestern: Gestern merkte ich wie mir z. B. der gemeinsame Gottesdienst mit der Gemeinde fehlt. Dann dachte ich an den Gottesdienst, an dem sich die Erstkommunionkinder in St. Pius vorgestellt haben. Dies war ein sehr schöner Gottesdienst mit Taufe und Vorstellung und dazu noch ein super schönes Lied, das Nico Zentgraf wunderschön gesungen hatte („Mögen Engel dich begleiten“ – Das Lied befindet sich nicht im Gotteslob, aber auch hier ein Link, hören Sie mal rein (kann man auch mehrfach hören und mit anderen teilen:)

  • Mögen Engel dich begleiten
  • Gott liebt dich
  • Erhellende Worte
  • Halt geben

Ist es nicht großartig!? Da ist wer mit uns auf dem Weg. Wir werden geliebt. Wir dürfen uns getragen fühlen. Im Moment erleben wir es, dass viele Menschen Existenzängste haben und nicht wissen wie es in drei Wochen aussieht! In diesen Notsituationen gilt es sich festzuhalten. Halt suchen bei unseren Familien, Freunden und Bekannten und bei diesem Gott, den wir betend und singend anrufen.

Als Gottes Werkzeuge sind wir berufen in Taten der Nächstenliebe unsere Mitmenschen zu unterstützen. Dies tun wir im Gebet, aneinander denken und mögliche Kontaktaufnahmen und auch durch konkrete Unterstützungen im Einkauf, Haushalt oder finanziell.  

So bauen wir an einer neuen Gemeinschaft!!!