Fronleichnam 2019: Gott begegnen, Gott vertreten

Gott, so Pfr. Liebig im Fronleichnams-Gottesdienst 2019, begegnet uns auf verschiedene Weise, ganz besonders aber in der Eucharistie, deren Fest – sozusagen in Verlängerung von Gründonnerstag – Fronleichnam ist. Und die Eucharistie sei mehr als nur Zeichen, mehr als nur Erinnerung: In ihr wird Gott lebendig und in unserer Gegenwart wirksam. Hier ist der Kern unseres Glaubens, hier ist die Quelle für das, was uns antreibt. Diesen Glauben nicht für sich zu behalten, sondern hinaus auf die Straßen zu tragen und so auch jenseits der Kirchenmauern Gott buchstäblich zu vertreten, dies ist der tiefere Sinn der sich an den Gottesdienst anschließenden Prozession…

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Pontifikalhochamt und Pfarrfest zum 50. Weihetag von St. Antonius 2019: Berühren und Bewegen!

Berühren lassen und und bewegen lassen durch Gott, so Pfr. Liebig und auch Weihbischof Dietz im Pontifikalhochamt zum 50. Weihetag unserer St. Antonius-Kirche, das seien zentrale Erfahrungen unseres Glaubens. Das Kreuzbild im Altarraum, so Weihbischof Dietz später, erinnere ihn an den monumentalen Cristo Redentor im Süden von Rio de Janeiro auf dem Berg Corcovado mit seinen auf die Betrachtenden hin ausgestreckten Armen. Genau so begegne Gott den Menschen – und dies zu allen Zeiten. Auch Petrus, dem wahrlich keine wesentlichen Qualifikationen für seine Rolle im Urchristentum zugeeignet waren, hat diesen Gott mit ausgestreckten Armen kennenlernen dürfen, genauso die Menschen von Künzell vor fünfzig Jahren und heute. Sie, wir alle dürfen von diesem Gott in unserem Denken, Sagen und Tun künden – entscheidend ist dabei nicht eine bestimmte Fähigkeit oder Qualifikation, sondern unsere Begeisterung für Gott. Es hat also einen guten Sinn, dass der Titel unseres Jubiläum-Lieds “Berührt und bewegt” lautet…

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Pfingstmontag 2019 – Alte und neue Messdienende

Statt einer Predigt wurden im Pfingstmontag-Gottesdienst Gegenstände, mit denen Messdienende hantieren, nach vorne gebracht und meditativ besprochen, so dass deren heiliger und heiligender Sinn ins Bewusstsein kommt und bleibt. Treu der bewährten Tradition wurden neue Messdienende aufgenommen und auch das mehrjährige Engagement am Altar, für die Gemeinde und die nicht aufwägbare Jugendarbeit gewürdigt. Auch die Staffel der Ober-Messdienenden wurde sowohl für Pius als auch Antonius weitergereicht…

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Pfingsten 2019 – Der Heilige Geist als Freund und Brandstifter

Mit dem Heiligen Geist, so Pfr. Liebig in seiner Pfingstpredigt 2019, tun sich viele schwer, dabei sei er prinzipiell doch gut wahrnehmbar – nämlich dann, wenn man ihn, wie es in vielen Liedern und Texten zum Ausdruck kommt, als Freund sieht. Auch Freundschaft und Liebe seien prinzipiell nicht sichtbar und auch nur schwer zu beschreiben, von ihren Folgen her aber meist unzweifelbar zu identifizieren. Liebe und Freundschaft unterstützen und bringen in Bewegung – und genau so sei es bei dem Heiligen Geist, der uns Menschen auf dem Weg zum Ziel der Herrlichkeit Gottes unterstütze und uns für diesen Weg begeistere wie damals in Jerusalem. Insofern sei er in gewisser Weise ein Brandstifter, und als solcher dürfe er sich auch in unserem Eifer für das Evangelium zeigen…

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Erstkommunion 2019 – Jesus, unser Leuchtturm

“Jesus ist unser Leuchtturm. Er hat gesagt: Ich bin das Licht der Welt. Wir können uns in unserem kleinen Lebensschiff an ihm orientieren. Dann finden wir leichter den Hafen Gottes. In seinem Leben hat Jesus gezeigt, was Licht bedeutet. Seine frohe Botschaft lautet: Gott liebt dich so, wie du bist. Selbst, wenn du ihm den Rücken zukehrst.” (aus dem Sprechspiel der Erstkommunionkinder zur Predigt) – Im Predigtgespräch greift Pfr. Liebig den Gedanken der besonderen Bindung auf, die durch die Kommunion bekräftigt wird. Diese Bindung wolle aber gepflegt und unterstützt werden, damit der Strom der Begeisterung, den Glauben und Christentum ausmache, nicht abreiße und Kirche so eine Zukunft haben könne…

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Mut zum Wandel

“Frag hundert Katholiken was das Wichtigste ist in der Kirche. Sie werden antworten: Die Messe. – Frag hundert Katholiken was das Wichtigste ist in der Messe. Sie werden antworten: Die Wandlung. – Sag hundert Katholiken, dass das Wichtigste in der Kirche die Wandlung ist… – Sie werden empört sein: Nein, alles soll bleiben wie es ist!” – Ausgehend von diesem bekannten Zenetti-Spruch zum Thema Wandel in der Kirche und einer allegorisierenden Auslegung der Weinwunder-Erzählung vom Beginn des Johannesevangeliums entwickelt Pfarrer Liebig in seiner Predigt den Zusammenhang zwischen Bibeltext, Eucharistie und uns: Es gehe einerseits darum, Leib Christi zu werden und auf diese Weise eine wundersame Wandlung in Christus geschehen zu lassen, andererseits aber auch zu schauen, in welchen Zusammenhängen wir selbst diesem wundersamen Wandel Gottes Vorschub leisten können, indem wir beispielsweise verkrustete Strukturen und nunmehr leblos Tradiertes aufzubrechen versuchen…
Erste Lesung (Jesaja 62,1-5): Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des Herrn, zu einem königlichen Diadem in der Rechten deines Gottes. Nicht länger nennt man dich „Die Verlassene“ und dein Land nicht mehr „Das Ödland“, sondern man nennt dich „Meine Wonne“ und dein Land „Die Vermählte“. Denn der Herr hat an dir seine Freude, und dein Land wird mit ihm vermählt. Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.
Zweite Lesung (1 Korinther 12,4-11): Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.
Evangelium (Johannes 2,1-11): [In jener Zeit] fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Sternsinger 2019 – Hand und Fuß der Sache Jesu

Jedes Jahr brechen Kinder und Jugendliche zur Sternsingeraktion auf, um die Botschaft von der Menschwerdung Gottes in die Häuser zu tragen, Zeichen dieses Segens zu hinterlassen und für Bedürftige zu sammeln. Dadurch tun sie nichts Geringeres als der Sache Jesu Hand und Fuß zu geben. Erst durch Zeugnis und Werke der Nächstenliebe wie diese wird Glauben lebendig, durch den Empfang des Segens der Sternsinger geschieht wahres Beschenktsein…
Erste Lesung (Jesaja 42,6-12): Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. Ich bin Jahwe, das ist mein Name; ich überlasse die Ehre, die mir gebührt, keinem andern, meinen Ruhm nicht den Götzen. Seht, das Frühere ist eingetroffen, Neues kündige ich an. Noch ehe es zum Vorschein kommt, mache ich es euch bekannt. Singt dem Herrn ein neues Lied, verkündet seinen Ruhm bis ans Ende der Erde! Es jauchze das Meer und alles, was es erfüllt, die Inseln und ihre Bewohner. Die Wüste und ihre Städte sollen sich freuen, die Dörfer, die Kedar bewohnt. Die Bewohner von Sela sollen singen vor Freude und jubeln auf den Gipfeln der Berge. Sie sollen die Herrlichkeit des Herrn verkünden, seinen Ruhm auf den Inseln verbreiten.
Evangelium (Matthäus 2,1-12): Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Fronleichnam 2018

In seiner Predigt zu Fronleichnam 2018 befragt Pfarrer Liebig zunächst die Gemeinde, was es denn heute zu feiern gäbe. Daraufhin gibt er Informationen zur Entstehung und Bedeutung des Hochfestes des Leibes und Blutes Christi bis in unsere Gegenwart.
Erste Lesung – Exodus 24,3-8 – [In jenen Tagen] kam Mose und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des Herrn. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun. Mose schrieb alle Worte des Herrn auf. Am nächsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels. Er schickte die jungen Männer Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den Herrn. Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar. Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen. Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Herr aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.
Zweite Lesung – Hebräer 9,11-15 – Christus ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist, ist er ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt. Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen. Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
Evangelium – Markus 14,12-16.22-26: Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann? Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor! Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf. Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern, einer von denen, die zusammen mit mir essen. Da wurden sie traurig, und einer nach dem andern fragte ihn: Doch nicht etwa ich? Er sagte zu ihnen: Einer von euch Zwölf, der mit mir aus derselben Schüssel isst. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes. Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.

Vielen Dank an Christiana Fischer für die schönen Aufnahmen!

Pfingstmontag 2018: Ein Dienst wie Weihrauch

Wie jeden Pfingstmontag, so geht es auch 2018 um die Aufnahme neuer Messdienerinnen und Messdiener und um die Würdigung dieses treuen Dienstes in unserem Pastoralverbund. Dies geschieht entlang des Bildes des Weihrauchs, zu dem nicht nur Wissenswertes mitgeteilt, sondern weit über den Gegenstand und dessen liturgische Funktion hinaus bis in das Zeugnis aller Christinnen und Christen Reichendes Raum erhält…
Lesung – Offenbarung 8,3f. – Und ein anderer Engel kam und trat mit einer goldenen Räucherpfanne an den Altar; ihm wurde viel Weihrauch gegeben, den er auf dem goldenen Altar vor dem Thron verbrennen sollte, um so die Gebete aller Heiligen vor Gott zu bringen. Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor.
Evangelium – Matthäus 2,10f.: Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

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Auferstehung begreifen – in Fleisch und Blut

Am Ende des Tages-Evangeliums werden wir aufgerufen Zeuginnen und Zeugen zu sein für die Auferstehung Christi. Was dies konkret bedeuten kann, zeigt Pfarrer Liebig exemplarisch in seiner Predigt zum dritten Sonntag der Osterzeit: So schwierig es auch bisweilen nachzuvollziehen sei, bringe Gott doch gerade im Leiden seinen Plan des Heils zur Erfüllung…

Auch in der KinderKirche ging es um das Tagesevangelium, die Kinder begleiteten die Jünger in das Haus, in dem sich ihnen Jesus zeigt und fühlten ihrer Traurigkeit und ihrem Unverständnis nach. Doch dann erscheint ihnen Jesus und verwandelt sie, und zwar vollkommen, von allen Seiten. Jesus möchte auch uns heute vollkommen verwandeln, er möchte uns begegnen und uns auf unserem Lebensweg begleiten.


Erste Lesung – Apostelgeschichte 3,12a.13-15.17-19: [In jenen Tagen] wandte sich Petrus an das Volk: Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer. Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde. Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.
Zweite Lesung – 1 Johannes 2,1-5a: Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt. Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.
Evangelium – Lk 24,35-48: [Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren,] erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

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