Pfingstmontag 2018: Ein Dienst wie Weihrauch

Wie jeden Pfingstmontag, so geht es auch 2018 um die Aufnahme neuer Messdienerinnen und Messdiener und um die Würdigung dieses treuen Dienstes in unserem Pastoralverbund. Dies geschieht entlang des Bildes des Weihrauchs, zu dem nicht nur Wissenswertes mitgeteilt, sondern weit über den Gegenstand und dessen liturgische Funktion hinaus bis in das Zeugnis aller Christinnen und Christen Reichendes Raum erhält…
Lesung – Offenbarung 8,3f. – Und ein anderer Engel kam und trat mit einer goldenen Räucherpfanne an den Altar; ihm wurde viel Weihrauch gegeben, den er auf dem goldenen Altar vor dem Thron verbrennen sollte, um so die Gebete aller Heiligen vor Gott zu bringen. Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor.
Evangelium – Matthäus 2,10f.: Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

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KinderKirche: Teilnehmen, Teilgeben

In der KinderKirche ging es am 7. Sonntag der Osterzeit um die Nachwahl des Matthias in das Apostelkollegium:

Tageslesung – Apg 1, 15-17.20a.c-26: In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder – etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen – und sagte: Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen. Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. Denn es steht im Buch der Psalmen: Sein Amt soll ein anderer erhalten! Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde, – einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugerechnet.

Über das Symbol des Puzzles und eines fehlenden Teils erkannten die Kinder, dass der Gemeinschaft der Jünger ein wichtiger Teil fehlt und dass sich Matthias der Verantwortung stellt, einzuspringen und sich einzubringen: Jetzt ist die 12er-Gemeinschaft wieder vollständig. Die Jünger haben gezeigt, dass sie weiter machen wollen. Auch wenn Jesus jetzt nicht mehr bei ihnen ist, wollen sie seine Botschaft weiter verkündigen. Sie haben Verantwortung übernommen und sorgen eigenständig dafür, dass die Sache Jesu weitergeführt wird…

Gebet der Kinder: Guter Gott, ohne Matthias war der 12er-Kreis nicht vollständig. Ohne uns Kinder fehlt auch ein wichtiger Teil in der Gemeinde. – Hilf allen in der Gemeinde zu erkennen, dass ohne uns Kinder die Botschaft Jesu keine Zukunft hat und hilf uns Kindern unseren Platz in der Kirche zu finden, so dass auch wir lernen eines Tages Verantwortung zu übernehmen. – Heute am Muttertag wollen wir auch besonders an unsere Mütter denken: Lass uns nicht vergessen, dass nicht nur sie Verantwortung für uns haben, sondern auch wir Verantwortung für sie.

Auferstehung begreifen – in Fleisch und Blut

Am Ende des Tages-Evangeliums werden wir aufgerufen Zeuginnen und Zeugen zu sein für die Auferstehung Christi. Was dies konkret bedeuten kann, zeigt Pfarrer Liebig exemplarisch in seiner Predigt zum dritten Sonntag der Osterzeit: So schwierig es auch bisweilen nachzuvollziehen sei, bringe Gott doch gerade im Leiden seinen Plan des Heils zur Erfüllung…

Auch in der KinderKirche ging es um das Tagesevangelium, die Kinder begleiteten die Jünger in das Haus, in dem sich ihnen Jesus zeigt und fühlten ihrer Traurigkeit und ihrem Unverständnis nach. Doch dann erscheint ihnen Jesus und verwandelt sie, und zwar vollkommen, von allen Seiten. Jesus möchte auch uns heute vollkommen verwandeln, er möchte uns begegnen und uns auf unserem Lebensweg begleiten.


Erste Lesung – Apostelgeschichte 3,12a.13-15.17-19: [In jenen Tagen] wandte sich Petrus an das Volk: Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer. Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde. Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.
Zweite Lesung – 1 Johannes 2,1-5a: Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt. Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.
Evangelium – Lk 24,35-48: [Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren,] erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

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Erstkommunion 2018: Der gute Hirte

“Der Herr ist mein Hirte. Er deckt mir heute den Tisch mit Brot.” – Heute sind die Kommunionkinder zum Tisch geladen, um das Brot des Himmels zu empfangen. Dieses Manna hilft uns auf dem langen Weg ins neue Land – zum Hause des Herrn…

Vielen Dank an Christiana Fischer für die schönen Aufnahmen!


Evangelium – Johannes 10,11-15: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.