Zweiter Advent 2019: Worauf wartest du?

Worauf warten wir eigentlich? – Diese Frage stellte Pfarrer Liebig in das Zentrum seiner heutigen Predigt. Johannes der Täufer rufe uns ungebrochen in die Umkehr und den Wandel unseres Lebens. Zunächst sei diese Umkehr ein Perspektivwechsel weg von der Illusion des Perfekten hin zur Einsicht des Gebrochenseins unserer Welt und uns selbst. Aus dieser Erkenntnis erwachse die Bereitschaft zum Wandel, die es in der Adventszeit wieder zu pflegen gelte. Dabei warteten wir nicht auf irgendetwas, sondern auf Gott, auf seine Menschwerdung ganz unten im Stall von Bethlehem, die wir in unserem Rahmen nachvollziehen und abzubilden versuchen dürfen, indem wir Mensch und vielleicht noch mehr Mensch zu unseren Mitmenschen sind. Dies sei letztlich keine Leistung, sondern Geschenk Gottes, der Wandel folglich eher Tat Gottes als Tat des Menschen. Dennoch könnten wir uns selbst auf den Weg machen, der Tat Gottes entgegengehen im Sakrament der Versöhnung. Zum Gelingen dieses Weges der Buße gibt Pfarrer Liebig schließlich eine Reihe praktischer Tipps, die richtig Lust darauf machen, die nächste Gelegenheit zur Beichte wahrzunehmen…

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Adventliches Konzert zum Ende des Kirchweihjubiläums-Jahrs

Zum Ende des Jubiläumsjahrs fanden sich eine Reihe musikalischer Gruppen zu einem gemeinsamen feierlichen, adventlichen Konzert in der St. Antonius-Kirche ein. Mit von der Partie waren der Musikverein St. Antonius, die Sängervereinigung 1921 Bachrain, das Akkordeonorchester Fulda, Psalm.hoch 4, Fulda-BRASS, Crescendo Rothemann, GV Liederkranz 1889 Künzell und der Kinderprojektchor, der mit dem Publikum, allen Musizierenden, Sängerinnen und Sängern eine eigens neubearbeitete Fassung des Antonius-Lieds sang. Nach einer wie im Flug verstreichenden guten Stunde schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein der Aktiven im Thomas-Morus-Haus an. Hier einige Ton- und Bild-Eindrücke von dem schönen Abend…

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Familiengottesdienst: Wofür brennst du?

Gemeindereferent Steffen Büdel entwickelte im Predigtgespräch mit den neuen Kommunionkindern durch die Deutung einzelner Elemente des Adventskranzes einen im Altarraum gelegten adventlichen Weg in Richtung Weihnachten, das durch eine Schatzkiste vertreten wird, die am Heiligen Abend mit den Kindern geöffnet wird: Grüne Zweige könnten auf Hoffnung und Leben verweisen, die Rundheit des Kranzes sei ein Zeichen für die Ewigkeit und Unendlichkeit Gottes, die Schleifen könnten einerseits Probleme und Fesseln sein, die es in unserem Leben auch gibt, andererseits aber auch auf das Verwoben- und Vernetztsein hindeuten, das sich unserer Gemeinde als weiterhin gültiger Auftrag stellt. Die roten Adventskerzen erinnern auch an Liebe und Feuer. Beides, so wird in einer Erzählung deutlich, kann verzehren, doch auch und gerade dieses Verzehren und Verzehrtwerden sind typische Merkmale der lebendigen Menschen, die für allerlei Dinge und Anliegen brennen. So sei der Advent auch eine Zeit, das eigene Brennen für Gott neu zu entdecken, vielleicht auch die Flammen neu zu entfachen. Das Jahresleitwort “Die Hand am Puls der Zeit” steht auch in diesem Zusammenhang, ist der Advent doch auch eine Zeit der Reflexion, der Besinnung und der kritischen Sicht von dem, was uns umgibt und umfängt.

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Seht, der Tag kommt…

Die Worte Maleachis und auch die Worte Jesu, so Pfr. Liebig in seiner Predigt, werden falsch verstanden, wenn sie in Angst und Panik versetzen, in allzu hektische Betriebsamkeit, sich den Zugang zur Erlösung zu erringen. Vielmehr eröffne die Botschaft vom Ende der Welt auch eine Perspektive der Hoffnung und eine Perspektive der Versöhnung – auch mit allem, was wir als ungerecht und ungesühnt empfinden: Gott wird zu gegebener Zeit Gericht halten und wer ihm vertraut, wer sich ihm hier und heute zuwendet, darf in den Flammen des Gerichts die endgültig aufgehende Sonne der Gerechtigkeit erblicken.

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