Kirchweih 2019: Dialog schafft Begeisterung

“Wo wohnt Gott?”, so Pfr. Liebig in seiner Begrüßung zum 50. Kirchweihfest der Antonius-Kirche. In Schriftworten, Liedtexten und nicht zuletzt einer gemeinsam mit Gemeindereferent Steffen Büdel gestalteten Dialogpredigt wurden dazu eine Reihe konstruktiver und aus Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft weisende Antworten gegeben und symbolhaft repräsentiert. So stehen beispielsweise das mit zwei Händen versehene Herz für gelingende Kommunikation, die Orchidee für maßvolles und nachhaltiges Wachstum, die Glühbirne für das Licht, das uns auf deren Grundlage aufgehen und unsere Begeisterung für die Sache Gottes entfachen kann – trotz und gerade wegen der Ungereimtheiten, Stockungen und Verstrickungen unseres Lebens, für die das geknotete Seil steht…

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Lasset uns danken…

Warum, so fragt Pfr. Liebig, fällt es uns Menschen nur so schwer, Danke zu sagen für das Gute, das uns widerfährt? Grundsätzliche Undankbarkeit oder andere Einstellungen könnten es doch nicht sein, vielleicht eher unsere Unaufmerksamkeit, unsere Vergesslichkeit? Der Gottesdienst, genauer die Eucharistie, also die Danksagung, genau dort, wenn es heißt “Lasset uns danken dem Herrn, unsern Gott…” sei der Ort der Erinnerung daran und Aufforderung dazu, immer wieder und immer wieder neu diesen Dank zu finden, zu denken und zu beten. Im Grunde sei dies eine Art Übung, deren Training für Christinnen und Christen zum Grundprogramm des geistigen Lebens gehören sollte…

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KinderKirche: Danke für Gottes herrliche Schöpfung

Der Oktober ist die Zeit, in der wir für Gottes herrliche Schöpfung und die reiche Ernte danken. Auch in der KinderKirche haben wir uns an diesem Sonntag dafür Zeit genommen. Dazu haben wir uns zunächst mit der Schöpfungsgeschichte beschäftigt, die wir uns mit eindrucksvollen Bildkarten veranschaulicht haben. Den Eindruck von Gottes herrlicher Schöpfung haben wir durch eine Meditation vertieft, in der wir einer Handvoll Erde intensiv nachgespürt haben: Was man da alles sehen, riechen und fühlen kann… Im Gespräch haben wir die Bedeutung der Erde für uns Menschen erarbeitet. So haben die Kinder beim Aufzählen zahlreicher Obst- und Gemüsesorten, die in unseren Gärten wachsen, deutlich gemacht, wie uns die Erde ernährt. – Viel Freude hatten die Kinder im Anschluss beim Erfühlen und Erraten von Naturgegenständen wie Tannenzapfen, Eicheln, Kastanie u.ä. in einem Fühlkarton. So haben wir uns heute die Schönheit der Schöpfung neu bewusst gemacht und unseren Dank in einem Gebet zusammengefasst: Lieber Gott, heute haben wir erfahren, wie Du die Erde erschaffen hast. Wir haben die Erde entdeckt und bestaunt. Wir wissen, dass Du uns geschaffen hast und uns wachsen lässt. Heute wollen wir dir besonders dafür Danke sagen. Unser Essen wächst nicht im Supermarkt, sondern auf den Feldern, wo Du es wachsen lässt. Hilf uns, dass wir immer dankbar dafür sind, was Du uns alles schenkst. Lass uns sorgsam mit unserer Erde umgehen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

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Bei mir piept’s!

Christinnen und Christen, so Domkapitular Wächter in seiner Predigt, müssen einen Vogel haben wie Hans im Glück, wenn sie das Tagesevangelium ernst nehmen. Dort gehe es am Beispiel des reichen Prassers und des armen Lázarus, der das bessere Ende genießt, um einen Weg in die Freiheit, der dem des belächelten Hans im Glück nicht unähnlich sei, da er in der systematischen Ent-Lastung von allem Belastendem, allem von Gott Wegführenden besteht. Frei und froh wie ein Vogel sei Hans am Ende der Geschichte – und glücklich. Aus der Not ist jedoch keine Tugend zu machen, von Hilfe und Engagement spreche uns das Evangelium nicht frei. Dennoch sei es erstrebenswert, zumindest ein Bewusstsein, einen Blick für die Gefangenschaften auch in unserer Zeit zu entwicklen und ihnen zu entrinnen zu versuchen…

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Einladung zum Weinfest!

Herzliche Einladung zum Kirchweih-Weinfest in St. Pius am 11. Oktober 2019! Dem Festgottesdienst um 18 Uhr folgt ab 19 Uhr das Weinfest im Pfarrsaal. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Von der Liebe Gottes

Beipiele für das Irregehen ähnlich dem des Schafs und des Sohnes im Tagesevengelium, so Pfr. Liebig in seiner Predigt, gebe es auch in unseren Tagen zuhauf: Extremismus, Rechthaberei, Profitstreben und Rücksichtslosigkeit führten genauso weg von Gott wie es Jesus bildhaft erkläre. Und dennoch sei die Liebe Gottes größer, halte all dies nicht nur aus, sondern mache sich damals wie heute auf die Suche auch und besonders nach denen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – verfangen haben in dieser Gottesferne…

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KinderKirche: Der verlorene Sohn

Mithilfe eines Erzähltheaters haben wir in der KinderKirche heute das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennengelernt. Beim Nacherzählen der Geschichte haben wir die Stimmung, die in den jeweiligen Szenen zum Ausdruck kam, mit farbigen Tüchern ausgedrückt und das Gleichnis auf die Beziehung von Gott zu den Menschen übertragen. Am Ende legten wir ein rotes Tuch, das für die bedingungslose Liebe des Vaters zu seinem Sohn steht. Das zeigt uns: Gott hat jeden Menschen lieb, auch wenn er unklug handelt wie der jüngere Sohn im Gleichnis. Gott straft nicht, sondern sucht den Menschen. Und er freut sich, wenn er zu ihm zurückgefunden hat. Die von den Kindern zum Abschluss gebastelten weit geöffneten Arme stehen für die große Barmherzigkeit Gottes, auf die wir immer vertrauen dürfen.

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