KinderKirche: Der verlorene Sohn

Mithilfe eines Erzähltheaters haben wir in der KinderKirche heute das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennengelernt. Beim Nacherzählen der Geschichte haben wir die Stimmung, die in den jeweiligen Szenen zum Ausdruck kam, mit farbigen Tüchern ausgedrückt und das Gleichnis auf die Beziehung von Gott zu den Menschen übertragen. Am Ende legten wir ein rotes Tuch, das für die bedingungslose Liebe des Vaters zu seinem Sohn steht. Das zeigt uns: Gott hat jeden Menschen lieb, auch wenn er unklug handelt wie der jüngere Sohn im Gleichnis. Gott straft nicht, sondern sucht den Menschen. Und er freut sich, wenn er zu ihm zurückgefunden hat. Die von den Kindern zum Abschluss gebastelten weit geöffneten Arme stehen für die große Barmherzigkeit Gottes, auf die wir immer vertrauen dürfen.

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KinderKirche: Die enge Tür zum Reich Gottes

In der KinderKirche haben wir uns heute das Tagesevangelium mithilfe eines Anspiels verdeutlicht. Dabei wurde sinnbildlich klar: Um die enge Tür zum Reich Gottes durchschreiten zu können, dürfen wir uns nicht aufplustern, indem wir uns wichtig machen. Wir können uns auch nicht auf unseren vermeintlichen Lorbeeren ausruhen, sondern müssen mit offenen Augen und Ohren und helfenden Händen durch das Leben gehen. Nur so können wir Gottes Auftrag gerecht werden. – Abschließend haben wir einen Türhänger mit Himmelmotiv und Gebet gebastelt…

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Den Sprung ins frische Wasser wagen

In dem zum Vortrag kommenden ersten Hirtenwort von Bischof Michael wird in erfrischender Klarheit und Tiefe ein Programm für die nächsten Jahre unseres Bistums entworfen: Anknüpfend an den Prozess “zusammen wachsen – Bistum Fulda 2030” umreißt Bischof Michael dabei vier Bereiche, in denen Vergewisserung, Veränderung und Entwicklung erforderlich sein werden: die Spiritualisierung der Gemeindepraxis, Förderung der Vernetzung und Selbstorganisation, Überdenken und Erweiterung des Leitungsbegriffs sowie Weiterentwicklung pastoraler Einheiten. Entscheidend sei bei allem, diese Schritte mit Mut und Gottvertrauen zu gehen, gleichsam – ähnlich dem nach dem Tod Jesu frustrierten Petrus am See Genezareth – den Sprung ins frische Wasser zu wagen und sich immer wieder gegenseitig zu stärken, eigene Glaubenserfahrungen zu teilen und den Schatz eigener, individueller Schlüsselmomente in und zu der Kirche hin neu zu entdecken und ins Gespräch zu bringen. Es gehe also nicht nur um äußerliche und systemische Veränderungen, sondern vor allem um eine innere “Einstellung und Haltung, mit der wir künftig unterwegs sein wollen, um fruchtbar unseren Weg als Kirche zu gehen.” – Das Bischofswort finden Sie weiter unten auch im Originalton des Bischofs und in Textform vor, dazu auch eine verlinkte Zusammenfassung.

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Sonntag des guten Hirten – Besuch aus dem Priesterseminar

Zum Sonntag des guten Hirten, gleichzeitig Tag der geistlichen Berufung, gab es am 11. Mai Besuch von fünf Seminaristen aus dem Priesterseminar, die den Gottesdienst in besonderer Weise mitgestalteten, Zeugnis ablegten und um das Gebet für die Gott gefällige Fortführung ihrer Wege baten. In seiner Predigt kam Pfr. Liebig auch auf das Thema geistlicher Berufung zu sprechen und prognostizierte, innerhalb der nächsten zehn Jahre werde es nicht überall mehr Gemeinden wie heute geben, dass sich aber neue Formen und Zusammenschlüsse ergeben und auch dafür pastorales Personal, ob Priester oder Laien, gebraucht wird und damit das Gebet um deren Gewinnung und Entdeckung gerade heute von großer Bedeutung ist…

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Karfreitag 2019: Schwarzes Tuch

“Ein Tuch ist über die Welt ausgebreitet. Es ist schwarz wie die Nacht, dunkel wie der Tod. Ein schwarzes Tuch, das für die Hoffnungslosigkeit vieler Menschen in unserer Zeit steht. – Ein schwarzes Tuch, das Ausdruck ist für das Leid vieler Menschen. Ein schwarzes Tuch, das uns an Sterben und Tod erinnert. Ein schwarzes Tuch breitet sich über unsere Erde aus. Ein Tuch des Leids und der Hoffnungslosigkeit, ein Tuch des Schmerzes und des Todes. – Wer nimmt dieses schwarze Tuch weg von dieser Welt? Wer schenkt ihr Leben, Licht, Freude und Hoffnung? – Jesus hat dieses schwarze Tuch durch die Torheit des Kreuzes nicht einfach weggenommen, aber er hat es auf sich genommen. So wie viele Menschen leiden müssen, hat auch er gelitten. So wie wir alle einst sterben müssen, hat auch er den Tod auf sich genommen. Am Kreuz ist Jesus uns Menschen zum Bruder geworden. Sein Leid ist unser Leid geworden. Unser Leid ist seines geworden. Als Zeichen dafür wollen wir das schwarze Tuch am heutigen Tag in unsere Mitte und nachher darauf das Kreuz legen…”

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Sakrament der Schuld

Unsere allzumenschliche Erfahrung des Schuldigwerdens und dessen Aushalten, so Pfr. Liebig eingangs des Gottesdienstes zum Fünften Fastensonntag 2019, kann als Sakrament gesehen werden, da Gott auch in genau dieser Erfahrung und in diesem Aushalten den Menschen nahe ist. Biblische Beispiele gebe es zuhauf, so den Verlorenen Sohn, den Zöllner, und natürlich auch die Sünderin, die im Tagesevangelium durch die Nähe Gottes gerettet wird. Wieder und immer wieder, so Pfr. Liebig weiter, erweise sich Gott als Gott, der uns nicht fallen lässt: als Gott, der auch dann und gerade dann mit uns zu tun haben will, als Gott der Gnade und Gott des Verzeihens – so dass unser Schuldigwerden und Schuldigsein keine Einbahnstraße bilden, sondern – in letzter Konsequenz durch die Überwindung des Kreuzes – in das Helle erlöster Freude und Erleichterung hinein Ausweg und Auflösung finden…

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Kraftquelle Gipfelerfahrung

Das Tagesevangelium, so Pfarrer Liebig in seiner Predigt, schildert eine auch Nicht-Bergliebhabenden nicht unbekannte Gipfelerfahrung: den Jüngern gehen die Augen über und sie wollen den drei wichtigsten Glaubensautoritäten eine bleibende Heimat bieten. Die Verklärung vergeht jedoch und es bleibt “nur” Jesus. Die Jünger erfasst aufgrund der Umstände Angst und sie schweigen über diese Erfahrung. Genauso ergeht es uns heute: Hoch-Zeiten des Glaubens sind nicht endlos, der Abstieg in die Niederungen des Alltags und der Enttäuschung sind bitter und lassen uns kaum zu Wort kommen über das, was uns eben noch an Unglaublichem auf dem Gipfel des Berges widerfahren ist. So sei es auch mit dem Weg nach Ostern hin: der Karfreitag liegt als unvermeidbarer Stein auf diesem Weg – ein Stein, den wir aber im Glauben und auch im Wissen um das, was wenig später passiert, kraftvoll überwinden können…

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Herzlichen Glückwunsch!

Im Tagesevangelium, so Pfarrer Liebig in seiner Predigt, macht sich Jesus nicht lustig über Menschen, denen es nicht gut geht, auch wenn es auf den ersten Blick so scheine. Wenn er sie selig preist, heiße dies vielmehr, dass sie von Gott angenommen und geliebt seien und so eine neue Lebensperspektive gewinnen könnten, Hoffnung schöpfen könnten. Genau diese Hoffnung mache einen wichtigen Anteil des Christseins aus und dürfe auch unsere Hoffnung sein – gerade dann, wenn nicht alles glatt und wie geplant gehe…

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Heilige Drei Könige 2019

Evangelium – Matthäus 2,1-12: Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

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