KinderKirche

KinderKirche: Ein Gott der Freude

Die Fastnacht läuft auf Hochtouren. Auch in unserem Thomas-Morus-Haus waren wohl schon Fastnachter unterwegs. Denn wir haben eine liegengebliebene Tasche entdeckt. Darin haben wir verschiedene für die Fastnachtszeit unverzichtbare Utensilien gefunden, die uns viel Spaß und Freude bereiteten: Bunte Luftschlangen, Luftballons und Masken. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir, wie diese Fastnachtsartikel auch als Symbole für unser normales Leben – unser Miteinander in der Gemeinschaft – gedeutet werden können: Die Luftschlangen können ein Bild für die Verbindungen zwischen uns Menschen sein: Sie knüpfen ein buntes Netz, in dem alle miteinander in Verbindung stehen. Das kann schön und bunt sein, manchmal aber auch verworren – und man muss achtgeben, dass die Verbindung hält und nicht reißt. – Die Masken machten uns darauf aufmerksam, dass wir unsere Mitmenschen nicht vorschnell abstempeln dürfen. Manchmal verbirgt sich das wahre Ich des anderen hinter einer Maske, hinter die man schauen muss. Die bunten Luftballons schließlich muss man ganz vorsichtig behandeln, damit sie nicht platzen. Denken wir daran, mit unseren Nächsten behutsam umzugehen oder bringen wir andere durch unser Verhalten „zum Platzen“? – Die Bibellesung (2 Sam 6,1-5) führte uns vor Augen, dass unser Gott ein Gott der Freude ist, der will, dass wir froh und glücklich sind. So tanzten und sangen wir wie David ein fröhliches Loblied auf Gott und hatten viel Freude dabei.

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KinderKirche: Seht das Lamm Gottes

Im Zentrum unserer heutigen KinderKirche stand der uns aus der Eucharistiefeierfeier bekannte Ausspruch Johannes des Täufers: „Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.“ Mit einem weißen Wollfaden, der für unser Leben stehen sollte, haben wir uns die Bedeutung dieses Satzes zu verdeutlichen versucht: Zu Beginn lag der Faden weiß und geradlinig vor den Kindern. Doch schnell erkannten wir, dass unser Leben nicht immer so gerade verläuft – da gibt es oft Wendungen, die wir so nicht vorhergesehen haben. Dies verdeutlichten die Kinder, indem sie den Faden in Kurven legten. Solche Wendungen und Umwege gehören zu unserem Lebensweg. Manchmal machen wir aber auch Fehler, wir laden Schuld auf uns. Gemeinsam haben wir uns Gedanken darüber gemacht: Was lief in der vergangenen Woche schief: Habe ich vielleicht jemanden geärgert oder traurig gemacht oder sogar weh getan? Für solche Momente hat unser Faden Knoten und dunkle Stellen bekommen, die wir allein nicht wieder lösen und bereinigen können. Aber Gott lässt uns nicht allein damit. Er schickt uns seinen Sohn und erlöst uns von unserer Schuld. Um das auszudrücken, durften die Kinder ihre verknoteten und dunklen Fäden auf ein Lamm legen, das in unserer Mitte stand. Zum Abschluss bastelten die Kinder aus Holz und Wolle ein Lamm, das sie immer daran erinnern möge, dass Jesus Christus die Sünde der Welt hinwegnimmt.

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KinderKirche: Unterwegs mit Johannes

In der Zeit des Advents nimmt Johannes der Täufer eine zentrale Rolle ein. In der KinderKirche haben wir uns deshalb heute mit wichtigen Stationen aus seinem Leben beschäftigt. So haben wir erfahren, dass er die Menschen Israels auf das Kommen und Wirken des Messias vorbereitete, auch, indem er sie taufte. – Aus seinem Leben und seiner Botschaft leiteten wir Impulse ab, wie auch wir uns im Advent auf das Kommen Gottes in unsere Herzen vorbereiten können: über unser Leben nachdenken, vielleicht einen Neuanfang wagen, sich an die eigene Taufe – unser Ja zum Glauben – erinnern, beten, sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. – In der Bastelarbeit haben wir die Taufe Jesu durch Johannes nachgestellt.

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KinderKirche: Selig ist die Nuss

Das Bild von der Nuss führte uns durch die heutige KinderKirche. Unter ihrer harten Schale verbirgt sich der kostbare Kern. Auch in unserem Leben ist das Wichtigste oft verborgen oder verschlüsselt, es ist da, wo man es gar nicht vermuten würde. Das was wirklich zählt, ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Wenn Jesus in der Bergpredigt die Armen, die Hungrigen und die Traurigen seligpreist, dann offenbart er uns eine Wahrheit, die unseren Erfahrungen in dieser Welt widerspricht und uns deshalb verschlossen bleibt. Jesus aber knackt für uns die Schale und lässt uns auf den Kern schauen. Auch im Leben der Heiligen, derer wir im Monat November besonders gedenken, musste sich oft erst eine äußere Schale auftun, damit aus ihnen das Licht und die Liebe Gottes zum Strahlen kommen konnte. Der Heilige Martin zum Beispiel war zunächst ein Soldat, der in den Krieg zog und ein hartes Leben führte. Sein wahrer Kern kam erst später zum Vorschein. So können uns die Heiligen ein Vorbild sein, wenn wir uns auf die Suche nach unserem wahren Kern machen. Vielleicht müssen wir dabei auch erst eine harte Schale knacken… – In der Bastelarbeit verzierten die Kinder das Innere einer Walnussschale mit goldenem Glitzer und machten so deutlich, dass sich unter der harten Schale etwas Kostbares verbirgt.

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KinderKirche: Danke für Gottes herrliche Schöpfung

Der Oktober ist die Zeit, in der wir für Gottes herrliche Schöpfung und die reiche Ernte danken. Auch in der KinderKirche haben wir uns an diesem Sonntag dafür Zeit genommen. Dazu haben wir uns zunächst mit der Schöpfungsgeschichte beschäftigt, die wir uns mit eindrucksvollen Bildkarten veranschaulicht haben. Den Eindruck von Gottes herrlicher Schöpfung haben wir durch eine Meditation vertieft, in der wir einer Handvoll Erde intensiv nachgespürt haben: Was man da alles sehen, riechen und fühlen kann… Im Gespräch haben wir die Bedeutung der Erde für uns Menschen erarbeitet. So haben die Kinder beim Aufzählen zahlreicher Obst- und Gemüsesorten, die in unseren Gärten wachsen, deutlich gemacht, wie uns die Erde ernährt. – Viel Freude hatten die Kinder im Anschluss beim Erfühlen und Erraten von Naturgegenständen wie Tannenzapfen, Eicheln, Kastanie u.ä. in einem Fühlkarton. So haben wir uns heute die Schönheit der Schöpfung neu bewusst gemacht und unseren Dank in einem Gebet zusammengefasst: Lieber Gott, heute haben wir erfahren, wie Du die Erde erschaffen hast. Wir haben die Erde entdeckt und bestaunt. Wir wissen, dass Du uns geschaffen hast und uns wachsen lässt. Heute wollen wir dir besonders dafür Danke sagen. Unser Essen wächst nicht im Supermarkt, sondern auf den Feldern, wo Du es wachsen lässt. Hilf uns, dass wir immer dankbar dafür sind, was Du uns alles schenkst. Lass uns sorgsam mit unserer Erde umgehen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

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KinderKirche: Der verlorene Sohn

Mithilfe eines Erzähltheaters haben wir in der KinderKirche heute das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennengelernt. Beim Nacherzählen der Geschichte haben wir die Stimmung, die in den jeweiligen Szenen zum Ausdruck kam, mit farbigen Tüchern ausgedrückt und das Gleichnis auf die Beziehung von Gott zu den Menschen übertragen. Am Ende legten wir ein rotes Tuch, das für die bedingungslose Liebe des Vaters zu seinem Sohn steht. Das zeigt uns: Gott hat jeden Menschen lieb, auch wenn er unklug handelt wie der jüngere Sohn im Gleichnis. Gott straft nicht, sondern sucht den Menschen. Und er freut sich, wenn er zu ihm zurückgefunden hat. Die von den Kindern zum Abschluss gebastelten weit geöffneten Arme stehen für die große Barmherzigkeit Gottes, auf die wir immer vertrauen dürfen.

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KinderKirche: Die enge Tür zum Reich Gottes

In der KinderKirche haben wir uns heute das Tagesevangelium mithilfe eines Anspiels verdeutlicht. Dabei wurde sinnbildlich klar: Um die enge Tür zum Reich Gottes durchschreiten zu können, dürfen wir uns nicht aufplustern, indem wir uns wichtig machen. Wir können uns auch nicht auf unseren vermeintlichen Lorbeeren ausruhen, sondern müssen mit offenen Augen und Ohren und helfenden Händen durch das Leben gehen. Nur so können wir Gottes Auftrag gerecht werden. – Abschließend haben wir einen Türhänger mit Himmelmotiv und Gebet gebastelt…

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Den Sprung ins frische Wasser wagen

In dem zum Vortrag kommenden ersten Hirtenwort von Bischof Michael wird in erfrischender Klarheit und Tiefe ein Programm für die nächsten Jahre unseres Bistums entworfen: Anknüpfend an den Prozess “zusammen wachsen – Bistum Fulda 2030” umreißt Bischof Michael dabei vier Bereiche, in denen Vergewisserung, Veränderung und Entwicklung erforderlich sein werden: die Spiritualisierung der Gemeindepraxis, Förderung der Vernetzung und Selbstorganisation, Überdenken und Erweiterung des Leitungsbegriffs sowie Weiterentwicklung pastoraler Einheiten. Entscheidend sei bei allem, diese Schritte mit Mut und Gottvertrauen zu gehen, gleichsam – ähnlich dem nach dem Tod Jesu frustrierten Petrus am See Genezareth – den Sprung ins frische Wasser zu wagen und sich immer wieder gegenseitig zu stärken, eigene Glaubenserfahrungen zu teilen und den Schatz eigener, individueller Schlüsselmomente in und zu der Kirche hin neu zu entdecken und ins Gespräch zu bringen. Es gehe also nicht nur um äußerliche und systemische Veränderungen, sondern vor allem um eine innere “Einstellung und Haltung, mit der wir künftig unterwegs sein wollen, um fruchtbar unseren Weg als Kirche zu gehen.” – Das Bischofswort finden Sie weiter unten auch im Originalton des Bischofs und in Textform vor, dazu auch eine verlinkte Zusammenfassung.

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Sonntag des guten Hirten – Besuch aus dem Priesterseminar

Zum Sonntag des guten Hirten, gleichzeitig Tag der geistlichen Berufung, gab es am 11. Mai Besuch von fünf Seminaristen aus dem Priesterseminar, die den Gottesdienst in besonderer Weise mitgestalteten, Zeugnis ablegten und um das Gebet für die Gott gefällige Fortführung ihrer Wege baten. In seiner Predigt kam Pfr. Liebig auch auf das Thema geistlicher Berufung zu sprechen und prognostizierte, innerhalb der nächsten zehn Jahre werde es nicht überall mehr Gemeinden wie heute geben, dass sich aber neue Formen und Zusammenschlüsse ergeben und auch dafür pastorales Personal, ob Priester oder Laien, gebraucht wird und damit das Gebet um deren Gewinnung und Entdeckung gerade heute von großer Bedeutung ist…

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